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Mikroklin (Kalifeldspat)

Werra-Kalibergbau-Museum Mineralien [00324]
Mikroklin (Kalifeldspat) (Werra-Kalibergbau-Museum, Heringen/W. CC BY-NC-SA)
Herkunft/Rechte: Werra-Kalibergbau-Museum, Heringen/W. / E. Büxel (CC BY-NC-SA)
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Beschreibung

Mikroklin entwickelt meist prismatische bis tafelige Kristalle, kommt aber auch in Form körniger bis massiger Mineral-Aggregate vor. Die unverletzten Oberflächen der durchsichtigen bis durchscheinenden Kristalle weisen einen glasähnlichen Glanz auf, während Spaltflächen eher perlmuttartig schimmern. Durch Zwillingsbildung oder Gitterbaufehlern ist Mikroklin nur selten farblos sondern weiß. Fremdbeimengungen können außerdem dafür sorgen, dass es eine hellgelbe, rosafarben bis rote, blaue, grüne, graue oder braune Farbe annimmt. Mikroklin dient als Rohstoff in der Keramik-, Glas- und Emailindustrie.
Die gezeigten Mikroklin-Stücke aus Ivelland (Süd-Norwegen) zeigen einen schönen prismatischen Aufbau und eine weiße bis gräuliche Farbe. Im Schräglicht ist der perlmuttartige Glanz des Minerals gut zu erkennen.
Mikroklin ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral und stellt - mit Orthoklas, Sanidin, Kokchetavit - eine natürliche Erscheinungsform des Kalifeldspats dar. Die idealisierte chemische Zusammensetzung ist KAlSi3O8 - damit ist Kalifeldspat chemisch gesehen ein Kalium-Aluminium-Silikat. Strukturell gehört Mikroklin zu den Gerüstsilikaten (Tektosilikaten).

Material/Technik

Kalifeldspat (KAlSi3O8) / kristallisiert

Maße

Länge: 14 / 10 cm, Höhe: 6 / 4 cm, Breite: 12 / 4,5 cm, Gewicht: 1420 / 320 g

Werra-Kalibergbau-Museum

Objekt aus: Werra-Kalibergbau-Museum

Das Museum ist derzeit wegen einer energetischen Sanierung des Museumsgebäudes geschlossen. Im Frühjahr wir es mit einer Sonderausstellung seinen...

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