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Mann in orientalischer Kleidung @ Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (CC BY-NC-SA)

Museums, Collections, Objects ...

There are many good reasons to visit museums. Attending an event or an exhibition are just two of these. Museums "show" and "stage", they "educate" and "stimulate". But there is much more to museums than these: museums are places of safekeeping and research. These are two sides of a museum that are not often visible, yet they build the very core of a museum's visibility. It is the museum objects that are displayed, stored and studied. They are at the center of (almost) all work done in a museum. However, not all of objects kept in a museum can be showcased at once. Much has to remain in storage, hidden from the visitors.

On this website museums showcase their objects, in current exhibits and beyond. More than what can be shown in a museum's viewing space.

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Neues Thema bei museum-digital: Brandenburgisches Glas

Es gibt ein neues Thema bei museum-digital. Unter Federführung von Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) und Potsdam-Museum wurde in den letzten Wochen das Thema "Brandenburgisches Glas" erstellt. Die hier gezeigten Objekte kommen aus verschiedenen Museen aus mehreren Instanzen von museum-digital.

Auszug aus der Pressemitteilung der SPSG vom 17.12.2018:
"Worum geht es?
Seit Gründung der ersten Glashütte in Brandenburg im Jahre 1575 haben die brandenburgischen Kurfürsten und die ersten preußischen Könige die Glasherstellung und die Glasveredelung im Lande gefördert. Als der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm (1620-1688) im Jahr 1678 Johann Kunckel (1630-1703) nach Potsdam berief, leitete er damit eine nachhaltig wirkende Blütezeit der lokalen Glasproduktion ein. Das dem kostbaren Bergkristall in Klarheit und Härte annähernd ebenbürtige Kunkelsche Kristallglas ermöglichte in seiner Materialbeschaffenheit einen ausdrucksvollen Hoch- und Tiefschnitt. Dickwandige Becher und Pokale mit kräftigen Balustern, Spitzblatt- und Kugelfriesen, meisterhaft veredelt mit Wappen, Bildnissen, Devisen oder mythologischen Themen, wurden typisch für die Potsdamer Glashütte. Mit der Neuerfindung des Goldrubinglases war Potsdam um ein Alleinstellungsmerkmal reicher. Noch bis ins späte 18. Jahrhundert produzierte die 1736 nach Zechlin verlegte Hütte prunkvolles Hohlglas in hoher Qualität. Neben den Luxusprodukten der Hofglashütten entstand auch einfaches Gebrauchs- und Verpackungsglas in großem Umfang in brandenburgischen Manufakturen.

Ziel des Forschungsprojektes
Brandenburgische Gläser gelangten im Laufe der Jahrhunderte in zahlreiche öffentliche und private Sammlungen. Die meisten von ihnen sind derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht zugänglich. Ziel des Forschungsprojektes ist es, alle bekannten und unbekannten Produkte brandenburgischer Glashütten bis zum 18. Jahrhundert zu klassifizieren und digital an einem Ort sichtbar zu machen. Dieser Ort ist das Themenportal „Brandenburgisches Glas“ auf der Plattform „museum digital“, das nun mit zunächst ca. 220 Objekten online gegangen ist (https://direct.museum-digital.de/Brandenburgisches_Glas). Im Portal werden die wenigen Kenntnisse über das international namhafte Kulturerbe brandenburgisches Glas gesammelt und erweitert. Zudem werden einfache Gebrauchsgläser, Flaschen und Bodenfunde eingepflegt. Die Bestandsaufnahme über viele Sammlungen hinweg ermöglicht es, zeitgenössische Sortimente, prägnante Stilarten und individuelle Handschriften der Manufakturen und Meister zu dokumentieren. Alle Objektinformationen werden von der renommierten Glasexpertin Verena Wasmuth geprüft, gegebenenfalls korrigiert oder erweitert und erst dann in Absprache mit dem jeweiligen Eigentümer online gestellt. Jedes Glas erhält einen ausführlichen beschreibenden Text, der es klassifiziert und kontextualisiert. Da ein Großteil der Gläser bisher unpubliziert ist, erhält die Forschung starke neue Impulse.

Namhafte Partner
Die Vielzahl der namhaften Partner spiegelt das enorme Interesse an diesem Projekt. Dank gilt den Partnern der Pilotphase, dem Glasmuseum Hentrich in Düsseldorf, der Stiftung Stadtmuseum Berlin sowie dem Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale). Alle drei Häuser übermittelten unkompliziert und bereitwillig Texte, Daten und fotografische Aufnahmen. Dank ihrer Initiative können der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit mehr als 200, zum größten Teil unpublizierte Gläser dauerhaft zur Verfügung gestellt werden. Für die Beratung im Vorfeld danken wir der Zeitschrift „der glasfreund“ und Privatsammlern."

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