museum-digitaldeutschland
STRG + Y
de
Projekt Verlustsache: Märkische Sammlungen Crossen, Museum [170]
170: Flasche (Albert-Heyde-Stiftung CC BY-NC-SA)
Herkunft/Rechte: Albert-Heyde-Stiftung / Erwin Schreyer (CC BY-NC-SA)
1 / 2 Vorheriges<- Nächstes->

Flasche eingericht mit Kruzifix und Passionswerkzeugen

Kontakt Zitieren Datenblatt (PDF) Originalversion (Datensatz) Entfernung berechnen Zum Vergleich vormerken Graphenansicht

Beschreibung

Vierkantflasche aus dickwandigem, farblosem Glas mit kurzem Hals, "eingerichtet" mit Jesus am Kreuz und den Leidenswerkzeugen aus geschnitztem, polychrom gefasstem Holz und diversen anderen Materialien, etwa Draht, Papier und (laut Karteikarte) Wachs. Der gedreht und lackierte Holzverschluss mit langem Zapfen wird innen in der Flasche durch einen Querriegel vom Öffnen abgehalten.
Dieser Typ "Geduldsflasche" datiert ins 19. Jahrhundert und könnte aus Böhmen, Österreich, Sachsen oder Schlesien stammen, woher zahlreiche ähnliche Beispiele der Volkskunst mit dem religiösen Motiv der Kreuzigung Christie überliefert sind. Die detaillierte Darstellung der Passionswerkzeuge, auch "Arma Christi", also Waffen Christi genannt, war dabei eine besondere Herausforderung: zumal die Lanze, der Schwamm, die Dornenkrone, die Geißel und die Kreuznägel in diesen katholischen Ländern als Reliquien verehrt wurden.

Ehemals Heimatmuseum Crossen/Krosno Odrzańskie. Seit 1945 verschollen.

Foto: Erwin Schreyer (1944)

Material/Technik

Glas, Holz, diverse Materialien / formgeblasen, geschnitzt, farbig gefasst

Karte
Hergestellt Hergestellt
1801
Aufgenommen Aufgenommen
1944
Schreyer, Erwin
Crossen an der Oder
Verschollen Verschollen
1945
1800 1947

Objekt aus: Projekt Verlustsache: Märkische Sammlungen

Der brandenburgische Museumsverband plant die Rekonstruktion, Erschließung und Veröffentlichung dieser einmaligen Quelle. Ziel des Projekts ist es,...

Das Museum kontaktieren

[Stand der Information: ]

Hinweise zur Nutzung und zum Zitieren

Die Text-Informationen dieser Seite sind für die nicht-kommerzielle Nutzung bei Angabe der Quelle frei verfügbar (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Als Quellenangabe nennen Sie bitte neben der Internet-Adresse unbedingt auch den Namen des Museums und den Namen der Textautorin bzw. des Textautors, soweit diese ausdrücklich angegeben sind. Die Rechte für die Abbildungen des Objektes werden unterhalb der großen Ansichten (die über ein Anklicken der kleineren Ansichten erreichbar werden) angezeigt. Sofern dort nichts anderes angegeben ist, gilt für die Nutzung das gerade Gesagte. Auch bei der Verwendung der Bild-Informationen sind unbedingt der Name des Museums und der Name des Fotografen bzw. der Fotografin zu nennen.
Jede Form der kommerziellen Nutzung von Text- oder Bildinformationen bedarf der Rücksprache mit dem Museum.