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Museum Niesky Heimatmuseum Niesky 1953 - 1964

Heimatmuseum Niesky 1953 - 1964

In dieser Objektgruppe befinden sich alle Objekte (und Dokumente) aus dem alten Heimatmuseum Niesky wie es in der Zeit von 1953 bis 1964 bestanden hat.

[ 5 Objects ]

Stadtwappen Niesky

Das Wappen von Niesky ist aus Holz geschnitzt und nicht farbig. Die beiden abgebildeten Jahreszahlen 1742 und 1935 weisen auf die Gründung und die Verleihung des Stadtrechts hin.
Das Wappen fasst die prägnantesten Punkte der Geschichte des Ortes zusammen: Kreuz und Hammer über einer dreizinnigen (goldenen) Mauer. Die Stadtmauer, ein altes Symbol der Oberlausitz, übernahmen die Nieskyer, als sie Anfang der 1930er Jahre ein Motiv für ein eigenes Wappen suchten. Das Kreuz verweist auf die wichtige Rolle der Brüdergemeine und der Hammer symbolisiert die Nieskyer Fabriken sowie alle in Niesky arbeitenden Menschen.

Stadtwappen Niesky

Museumstafel Heimatmuseum Niesky

Die Museumstafel wurde im früheren Heimatmuseum von Niesky unter der Leitung von Max Kubitza als Informations- und Werbeschild verwendet. Sie besteht vollständig aus Holz und hat einen weiß gestrichenen Rahmen. Durch einen dunklen Farbauftrag und die weiße Schrift entsteht der Eindruck einer Schreibtafel.

Museumstafel Heimatmuseum Niesky

Anschauungsmodell einer Dampfmaschine

Dieses Modell einer Dampfmaschine wurde für das Pädagogium von der Maschinenfabrik J. E. Christoph, welche später mit der Holzbau- und Barackenfabrik Christoph und Unmack zusammengeführt wurde, angefertigt. Es diente als Lehr- und Anschauungsmodell für den Unterricht.

Anschauungsmodell einer Dampfmaschine

Elektrisiermaschine

Aus dem Tagebuch eines Schülers des Pädagogiums in Niesky 1784/85:
"Im Pädagogium baute sich fast jeder eine Elektrisiermaschine oder eine galvanische Batterie, bis die erste wegen der damit vertrödelten Zeit, die letztere wegen der vorgekommenen Verderbnisse einer Hose durch Vitriol verboten wurde." (veröffentlicht in der Wochenzeitschrift "Herrnhut" 1885)

Diese Elektrisiermaschine wurde allerdings als Lehrmittel am Pädagogium Niesky verwendet.

Elektrisiermaschine

Präsentationsschild Maschinenfabrik J. E. Christoph 1835 bis 1910

Das Schild wurde anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Firma 'Maschinenfabrik J. E. Christoph' in Niesky von deren Aufsichtsrat gestiftet. Laut Inschrift erinnert es an den 05. Januar 1910.
Der Betrieb wurde 1835 von Johann Ehregott Christoph damals noch als Ein-Mann-Kupferschmiede gegründet. Daraus erwuchs im Laufe des 19. Jahrhunderts durch die zunehmende Industrialisierung die Maschinenfabrik, die später, Anfang der 1920er Jahre, mit der Holzbau-Firma Christoph & Unmack fusionierte. Zur Zeit der Weimarer Republik hatte dieser Betrieb bis zu 4000 Mitarbeiter und war damit einer der größten in ganz Europa.

Präsentationsschild Maschinenfabrik J. E. Christoph 1835 bis 1910