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Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel Retabelfiguren aus der Dorfkirche Mehmke

Retabelfiguren aus der Dorfkirche Mehmke

Aus der Kirche in Mehmke wurde ein Konvolut zahlreicher Skulpturen verschiedener Größe und Machart bereits früh in die Sammlung des Danneil-Museums übernommen. Fast alle weisen alte Etiketten und Inventarnummern auf. Wilhelm Stapel sah sie zu Beginn des 20. Jhdts. in der Sammlung, doch seine Liste ist lückenhaft (vgl.: „Der Meister des Salzwedeler Hochaltars nebst einem Überblick über die gotischen Schnitzaltäre der Altmark“; 1913).
Es ist nicht klar, ob die Figuren einem oder – wahrscheinlicher – mehreren Altarwerken zugeordnet werden müssen. Die Skulpturen stammen aus der Zeit um 1480/90 und zeigen im Wesentlichen zwei deutlich voneinander unterschiedene künstlerische Handschriften. Unter ihnen befindet sich außerdem eine in spätgotischer Zeit umgearbeitete hochgotische Madonna.

Sämtliche Figuren, bis auf die thronende Madonna, sind massiv gearbeitet und hinten abgeflacht (bis auf den Engel mit Portativ). Alle Skulpturen wurden aus weichem Laubholz geschnitzt. (Das erneuerte Haupt der hochgotischen Madonna und dasjenige des Jesuskindes sind aus Eichenholz.)
Die Qualität der Schnitzerei ist sehr unterschiedlich. Eher durchschnittlich sind die Gruppen 4 (fünf ganzfigurige Apostel) und 5 (vier weibliche Heilige), wobei insbesondere die Apostel an die Werkgruppe des Audorfer Retabels erinnern. Weitaus besser sind die sehr ansprechend geschnitzten Halbfiguren der Gruppe 3 sowie die beiden Madonnen. Besonders charaktervoll und trotz der sehr geringen Größe monumental zu nennen ist der Christus Salvator. Insbesondere die Gesichter der weiblichen Heiligen lassen an die Madonnen aus der Salzwedeler Gertraudenkapelle (Inv.-Nrn. VI/73/54 und VI/74/57) denken. Ähnlich, aber etwas weniger qualitätsvoll ist die Madonna aus Schenkenhorst (Inv.-Nr. VI/85/78). Insgesamt erscheint es plausibel, dass beide Schnitzer der Mehmker Figuren in der Altmark ansässig waren.

Merkwürdig ist die große Zahl von Halbfiguren. Solche in der Höhe reduzierten Skulpturen finden sich in Retabeln nicht häufig, und wenn, dann haben sie ihren Platz in Predellen (z.B. Riedebeck in der Niederlausitz).
Sehr selten sind Retabel mit Halbfiguren in Schrein bzw. Flügeln.
Predellen können sehr viele Skulpturen aufnehmen – in Passow und in Briest in der Uckermark sind es je zwölf Skulpturen. Solche Anordnungen sind für die Altmark aber nicht typisch. Gerade im Salzwedeler Raum mit einer guten Überlieferung gibt es keine Beispiele dafür.
Für das merkwürdige Programm in Mehmke muss es also eine andere Lösung geben. So ist es in der Tat nicht unwahrscheinlich, dass es sich um die Skulpturen zweier Retabel gehandelt hat. dafür spricht auch, dass jeweils zwei der Halbfiguren doppelt vorkommen – nämlich Barbara (einmal mit Kelch, einmal mit Turm) und Christus Salvator (einmal untypischerweise mit Dornenkrone).
Die Vollfiguren der weiblichen Heiligen lassen sich vermutlich in zwei Registern übereinander zu Seiten einer der Marienfiguren – wahrscheinlich der stehenden Madonna – rekonstruieren.
Die Apostel dürften der Rest eines Zwölferzyklus sein, der seinen Platz in den Flügeln eines Retabels gehabt hätte.
Die beiden Engelchen stammen aus der Glorie eines der Marienbilder.
Denkbar wäre, dass die hochgotische Madonna – selbst gering dimensioniert – einen kleinen Heiligenschrein mit Halbfiguren bekam und daneben ein neues, größeres Retabel angeschafft wurde.

Auffällig ist die schnitzerisch sehr unterschiedliche Ausarbeitung, die auf zwei in ihrer Handschrift sehr prägnante Schnitzer zurückgeht. Die Halbfigur des Christus Salvator ohne Dornenkrone, die Standmadonna, die spätgotischen Teile der Thronmadonna und des Engelchens mit Portativ stammen von einem sehr exakt arbeitenden Schnitzer, der sämtliche Formen detailreich in höchster Vollendung schnitzte. Charakteristisch sind die puppenhaften, präzise ovalen und liebreizend lächelnden Gesichter. Vom zweiten Schnitzer stammen die vier Vollfiguren der weiblichen Heiligen, die Apostel, das Engelchen mit Harfe und die übrigen Halbfiguren. Sie haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.
Zahlreiche der Figuren sind nur sehr grob schnitzerisch ausgeführt, d.h. die Augen sind nur als knubbelige Bossen gearbeitet, die dann durch die Malerei vollendet wurden und ihnen einst einen ganz anderen Ausdruck gaben. Von dieser für diese späte Zeit sehr bemerkenswerten Skulpturenmalerei ist nur äußerst wenig erhalten. Die Polychromie ist insgesamt nur noch in kleinen Bereichen vorhanden. Die Draperien sind relativ scharf und knittrig gebrochen und weisen typische Formmerkmale der Zeit um 1480 auf.

[ 23 Objects ]

Bei dieser Skulptur aus der Dorfkirche von Mehmke in der westlichen Altmark handelt es sich um eine in spätgotischer Zeit umgearbeitete hochgotische Madonna.

Der Korpus wurde um 1300 – vermutlich in der Altmark oder dem nördlichen Niedersachsen - aus weichem Laubholz gearbeitet, die um 1480/90 ergänzten Köpfe aus Eichenholz. Auf der Figurenunterseite befinden sich drei Dübellöcher - vermutlich war die Figur auf einer Plinthe oder in einem Schrein befestigt. Rückseitig ist die ausgehöhlte Figur durch ein Brett geschlossen. Auf der Oberseite des Madonnenkopfes befindet sich kein Zapfen.

Das Kind sitzt frontal auf dem Schoß der thronenden und sehr aufrecht sitzenden Madonna, es lehnt sich stark zur Seite und hat die Hand auf die Brust der Mutter gelegt. Die Knie Marias sind aneinandergesetzt, unterhalb gibt es streng vertikale Falten. Der Thron ist sehr einfach als Quader dargestellt.
Die um 1480/90 erneuerten Köpfe erscheinen im Verhältnis zu groß. Sie sind oval bis rund und lieblich geschnitten. Nasen und Münder sind klein, die Augen verhältnismäßig groß, was den Gesichtern etwas Puppenhaftes verleiht. Die Köpfe sind von einem der (altmärkischen?) Schnitzer des Mehmker Retabels geschaffen worden, der offenbar den Auftrag hatte, die hochgotische Madonna zu modernisieren und möglicherweise in ein neues Retabel zu integrieren. Für ihn sind neben den charakteristischen Gesichtern eine besonders exakte Arbeitsweise und äußerst vollendete, detailreiche Ausarbeitung aller Formen kennzeichnend.

Die Madonna selbst ist mit den erstaunlich zahlreichen kleinformatigen hochgotischen Madonnen zu vergleichen, die sich in der westlichen Altmark erhalten haben und zu einer sehr frühen, vielleicht der ersten, Ausstattungsphase der Dorfkirchen gehörten.

Die Fassung ist ebenfalls mehrphasig. Der sichtbare Mantel Marias ist grün, im Fußbereich gibt es einen Streifen, bei dem es sich um verschwärztes Zwischgold handeln könnte, darunter – als Saum – einen tiefschwarzen Streifen (oxidiertes Silber?). Das Kleid Mariens zeigt Spuren von Preßbrokat, das der zweiten Phase angehören dürfte. Auf dem Gewand des Kindes sind rote Farbspuren feststellbar.

Denkbar wäre, dass die hochgotische Madonna – selbst gering dimensioniert – einen eigenen kleinen Heiligenschrein mit Halbfiguren bekam, als vermutlich gegen Ende des 15. Jhdts. ein neues, größeres Retabel angeschafft wurde.

Thronende Madonna aus der Dorfkirche Mehmke

Die stehende Madonna aus der Dorfkirche von Mehmke in der westlichen Altmark ist in spätgotischer Zeit entstanden. Die Skulptur ist aus weichem Laubholz massiv gearbeitet und hinten abgeflacht.
Sie gelangte im 19.Jhdt. zusammen mit etlichen anderen sakralen Plastiken aus der Mehmker Kirche in die Sammlung des Altmärkischen Vereins für Vaterländische Geschichte und Industrie zu Salzwedel - das spätere Johann-Friedrich-Danneil-Museum.
Die Mehmker Skulpturen offenbaren die Handschrift zweier verschiedener Schnitzer.
Die Standmadonna stammt - wie auch die Halbfiguren des Christus Salvator ohne Dornenkrone, die spätgotischen Teile der Thronmadonna und das Engelchen mit Portativ - von einem sehr exakt arbeitenden Schnitzer, der sämtliche Formen detailreich in höchster Vollendung herausarbeitete. Charakteristisch sind auch die puppenhaften, präzise ovalen und liebreizend lächelnden Gesichter.

Stehende Madonna aus der Dorfkirche Mehmke

Die Skulptur des Christus Salvator aus der Dorfkirche von Mehmke in der westlichen Altmark ist in spätgotischer Zeit entstanden. Sie ist aus weichem Laubholz massiv gearbeitet und hinten abgeflacht.
Die Figur gelangte im 19. Jhdt. zusammen mit etlichen anderen sakralen Plastiken aus der Mehmker Kirche in die Sammlung des Altmärkischen Vereins für Vaterländische Geschichte und Industrie zu Salzwedel - das spätere Johann-Friedrich-Danneil-Museum.
Die Mehmker Skulpturen offenbaren die Handschrift zweier verschiedener Schnitzer.
Der Christus Salvator ohne Dornenkrone stammt - wie auch die Standmadonna, die spätgotischen Teile der Thronmadonna und das Engelchen mit Portativ - von einem sehr exakt arbeitenden Schnitzer, der sämtliche Formen detailreich in höchster Vollendung herausarbeitete. Charakteristisch sind auch die puppenhaften, präzise ovalen und liebreizend lächelnden Gesichter. Der Christus Salvator erscheint besonders charaktervoll und trotz der sehr geringen Größe monumental.

Christus Salvator aus der Dorfkirche Mehmke

Die Skulptur der heiligen Barbara aus der Dorfkirche von Mehmke in der westlichen Altmark ist in spätgotischer Zeit entstanden. Sie ist aus weichem Laubholz massiv gearbeitet und hinten abgeflacht.
Die Figur gelangte im 19. Jhdt. zusammen mit etlichen anderen sakralen Plastiken aus der Mehmker Kirche in die Sammlung des Altmärkischen Vereins für Vaterländische Geschichte und Industrie zu Salzwedel - das spätere Johann-Friedrich-Danneil-Museum.
Die Mehmker Skulpturen offenbaren die Handschrift zweier verschiedener Schnitzer.
Die "Barbara mit Kelch" stammt wie die übrigen Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator) und die vier Vollfiguren weiblicher Heiliger, die Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.

Heilige Barbara aus der Dorfkirche Mehmke

Die Skulptur der heiligen Dorothea aus der Dorfkirche von Mehmke in der westlichen Altmark ist in spätgotischer Zeit entstanden. Sie ist aus weichem Laubholz massiv gearbeitet und hinten abgeflacht.
Die Figur gelangte im 19. Jhdt. zusammen mit etlichen anderen sakralen Plastiken aus der Mehmker Kirche in die Sammlung des Altmärkischen Vereins für Vaterländische Geschichte und Industrie zu Salzwedel - das spätere Johann-Friedrich-Danneil-Museum.
Die Mehmker Skulpturen offenbaren die Handschrift zweier verschiedener Schnitzer.
Die Dorothea, welche einen Korb im linken Arm trägt, stammt wie die übrigen Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator) und die vier Vollfiguren weiblicher Heiliger, die Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.

Heilige Dorothea aus der Dorfkirche Mehmke

Die Skulptur dieser Heiligen aus der Dorfkirche von Mehmke in der westlichen Altmark ist in spätgotischer Zeit entstanden. Sie ist aus weichem Laubholz massiv gearbeitet und hinten abgeflacht.
Die Figur gelangte im 19. Jhdt. zusammen mit etlichen anderen sakralen Plastiken aus der Mehmker Kirche in die Sammlung des Altmärkischen Vereins für Vaterländische Geschichte und Industrie zu Salzwedel - das spätere Johann-Friedrich-Danneil-Museum.
Die Mehmker Skulpturen offenbaren die Handschrift zweier verschiedener Schnitzer.
Die Heilige, welche das Modell eines Kirchenbaus in ihrem linken Arm trägt - evtl. die heilige Gertrud von Nivelles, stammt wie die übrigen Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator) und die vier Vollfiguren weiblicher Heiliger, die Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.

Heilige mit Kirchenmodell aus der Dorfkirche Mehmke

Die Skulptur dieser Heiligen aus der Dorfkirche von Mehmke in der westlichen Altmark ist in spätgotischer Zeit entstanden. Sie ist aus weichem Laubholz massiv gearbeitet und hinten abgeflacht.
Die Figur gelangte im 19. Jhdt. zusammen mit etlichen anderen sakralen Plastiken aus der Mehmker Kirche in die Sammlung des Altmärkischen Vereins für Vaterländische Geschichte und Industrie zu Salzwedel - das spätere Johann-Friedrich-Danneil-Museum.
Die Mehmker Skulpturen offenbaren die Handschrift zweier verschiedener Schnitzer.
Die Heilige, welche einen rechteckigen Gegenstand – vermutlich ein Buch - in ihrem linken Arm trägt, stammt wie die übrigen Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator) und die vier Vollfiguren weiblicher Heiliger, die Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.

Heilige mit Buch (?) aus der Dorfkirche Mehmke

Aus der Dorfkirche von Mehmke ist im Danneil-Museum eine Gruppe von fünf ganzfigurigen Aposteln überliefert, zu welcher auch dieser "Johannes mit Kelch" gehört. Er stammt wie die übrigen Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator) und die vier Vollfiguren weiblicher Heiliger, die anderen Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.
Die Apostel dürften der Rest eines Zwölferzyklus sein, der seinen Platz in den Flügeln eines Retabels gehabt hätte. In ihrer Ausarbeitung erinnern sie an die Werkgruppe des Audorfer Retabels.

Johannes mit Kelch aus der Dorfkirche Mehmke

Aus der Dorfkirche von Mehmke ist im Danneil-Museum eine Gruppe von fünf ganzfigurigen Aposteln überliefert, zu welcher auch dieser bärtige Apostel mit Buch gehört. Er stammt wie die übrigen Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator) und die vier Vollfiguren weiblicher Heiliger, die anderen Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.
Die Apostel dürften der Rest eines Zwölferzyklus sein, der seinen Platz in den Flügeln eines Retabels gehabt hätte. In ihrer Ausarbeitung erinnern sie an die Werkgruppe des Audorfer Retabels.

Bärtiger Apostel mit Buch aus der Dorfkirche Mehmke

Aus der Dorfkirche von Mehmke ist im Danneil-Museum eine Gruppe von fünf ganzfigurigen Aposteln überliefert, zu welcher auch dieser bärtige Apostel ohne Attribut gehört. Er stammt wie die übrigen Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator) und die vier Vollfiguren weiblicher Heiliger, die anderen Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.
Die Apostel dürften der Rest eines Zwölferzyklus sein, der seinen Platz in den Flügeln eines Retabels gehabt hätte. In ihrer Ausarbeitung erinnern sie an die Werkgruppe des Audorfer Retabels.

Bärtiger Apostel aus der Dorfkirche Mehmke

Aus der Dorfkirche von Mehmke ist im Danneil-Museum eine Gruppe von fünf ganzfigurigen Aposteln überliefert, zu welcher auch dieser Apostel bzw. Heilige mit Beil gehört. Evtl. handelt es sich um Matthäus. Die Skulptur stammt wie die übrigen Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator) und die vier Vollfiguren weiblicher Heiliger, die anderen Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.
Die Apostel dürften der Rest eines Zwölferzyklus sein, der seinen Platz in den Flügeln eines Retabels gehabt hätte. In ihrer Ausarbeitung erinnern sie an die Werkgruppe des Audorfer Retabels.

Apostel od. Heiliger mit Beil aus der Dorfkirche Mehmke

Aus der Dorfkirche von Mehmke ist im Danneil-Museum eine Gruppe von fünf ganzfigurigen Aposteln überliefert, zu welcher auch diese Jacobus-Figur gehört, welche die typische Muschel als Attribut aufweist. Auf der Rückseite findet sich außerdem ein wohl mittelalterliches „E“. Die Skulptur stammt wie die übrigen Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator) und die vier Vollfiguren weiblicher Heiliger, die anderen Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.
Die Apostel dürften der Rest eines Zwölferzyklus sein, der seinen Platz in den Flügeln eines Retabels gehabt hätte. In ihrer Ausarbeitung erinnern sie an die Werkgruppe des Audorfer Retabels.

Jacobus d. Ältere aus der Dorfkirche Mehmke

Aus der Dorfkirche von Mehmke ist im Danneil-Museum eine Gruppe von vier ganzfigurigen weiblichen Heiligen überliefert, zu welcher auch diese Margaretha gehört. In ihrer Rechten hält sie einen Drachen.
Die vier Vollfiguren lassen sich vermutlich in zwei Registern übereinander zu Seiten einer der Marienfiguren – wahrscheinlich der stehenden Madonna (Inv. Nr. VI/19/57) – rekonstruieren. Sie stammen wie die Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator), die Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.

Heilige Margaretha aus der Dorfkirche Mehmke

Aus der Dorfkirche von Mehmke ist im Danneil-Museum eine Gruppe von vier ganzfigurigen weiblichen Heiligen überliefert, zu welcher auch diese Skulptur gehört, welche möglicherweise Maria Magdalena darstellt. In ihren linken Hand hält sie eine Vase.
Die vier Vollfiguren lassen sich vermutlich in zwei Registern übereinander zu Seiten einer der Marienfiguren – wahrscheinlich der stehenden Madonna (Inv. Nr. VI/19/57) – rekonstruieren. Sie stammen wie die Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator), die Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.

Heilige aus der Dorfkirche Mehmke (Maria Magdalena ?)

Aus der Dorfkirche von Mehmke ist im Danneil-Museum eine Gruppe von vier ganzfigurigen weiblichen Heiligen überliefert, zu welcher auch diese Skulptur einer Heiligen ohne Attribut gehört.
Die vier Vollfiguren lassen sich vermutlich in zwei Registern übereinander zu Seiten einer der Marienfiguren – wahrscheinlich der stehenden Madonna (Inv. Nr. VI/19/57) – rekonstruieren. Sie stammen wie die Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator), die Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.

Heilige aus der Dorfkirche Mehmke

Aus der Dorfkirche von Mehmke ist im Danneil-Museum eine Gruppe von vier ganzfigurigen weiblichen Heiligen überliefert, zu welcher auch zwei Skulpturen von Heiligen ohne Attribut gehören, darunter diese.
Die vier Vollfiguren lassen sich vermutlich in zwei Registern übereinander zu Seiten einer der Marienfiguren – wahrscheinlich der stehenden Madonna (Inv. Nr. VI/19/57) – rekonstruieren. Sie stammen wie die Halbfiguren (mit Ausnahme des Christus Salvator), die Apostel und das Engelchen mit Harfe von jenem Schnitzer, für den die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.

Heilige ohne Attribut aus der Dorfkirche Mehmke

Dieser Christus Salvator gehört zu einer Gruppe von fünf Halbfiguren, welche jenem Künstler zuzuordnen sind, welcher seinen Skulpturen meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck - vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel - gegeben hat. Charakteristisch sind auch die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen. Von ihm stammen außerdem die vier Vollfiguren der weiblichen Heiligen, die Apostel und das Engelchen mit Harfe.

Christus Salvator mit Kugel und Dornenkrone aus der Dorfkirche Mehmke

Dieser Christophorus gehört zu einer Gruppe von fünf Halbfiguren, welche jenem Künstler zuzuordnen sind, welcher seinen Skulpturen meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck - vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel - gegeben hat. Charakteristisch sind auch die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen. Von ihm stammen außerdem die vier Vollfiguren der weiblichen Heiligen, die Apostel und das Engelchen mit Harfe.

Christophorus aus der Dorfkirche Mehmke

Dieser Ritterheilige - sicherlich der Heilige Georg - gehört zu einer Gruppe von fünf Halbfiguren, welche jenem Künstler zuzuordnen sind, welcher seinen Skulpturen meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck - vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel - gegeben hat. Charakteristisch sind auch die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen. Von ihm stammen außerdem die vier Vollfiguren der weiblichen Heiligen, die Apostel und das Engelchen mit Harfe.

Ritterheiliger aus der Dorfkirche Mehmke

Die Heilige Agnes gehört zu einer Gruppe von fünf Halbfiguren, welche jenem Künstler zuzuordnen sind, welcher seinen Skulpturen meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck - vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel - gegeben hat. Charakteristisch sind auch die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen. Von ihm stammen außerdem die vier Vollfiguren der weiblichen Heiligen, die Apostel und das Engelchen mit Harfe.
Auf ihrem linken Arm trägt die Agnes ein Lamm.

Heilige Agnes aus der Dorfkirche Mehmke

Diese Heilige Barbara gehört zu einer Gruppe von fünf Halbfiguren, welche jenem Künstler zuzuordnen sind, welcher seinen Skulpturen meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck - vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel - gegeben hat. Charakteristisch sind auch die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen. Von ihm stammen außerdem die vier Vollfiguren der weiblichen Heiligen, die Apostel und das Engelchen mit Harfe.
In ihrem rechten Arm trägt die Barbara einen zinnenbewehrten Turm.

Heilige Barbara aus der Dorfkirche Mehmke

Diese Engelsfigur dürfte wie eine weitere aus der Dorfkirche Mehmke aus der Glorie eines der Marienbilder stammen, obgleich beide von unterschiedlichen Schnitzern gearbeitet wurden. Der Engel mit Harfe stammt dabei von jenem Künstler, für welchen die folgenden Merkmale kennzeichnend sind: Die Skulpturen haben meist einen emotionslosen bis „grimmigen“ Gesichtsausdruck, vor allem bedingt durch die leicht herabgezogenen Mundwinkel. Charakteristisch sind die manchmal in der Höhe versetzten Augen, die den Gesichtern einen leicht „schiefen“ Ausdruck verleihen.

Engel mit Harfe aus der Dorfkirche Mehmke

Diese Engelsfigur dürfte wie eine weitere aus der Dorfkirche Mehmke aus der Glorie eines der Marienbilder stammen, obgleich beide von unterschiedlichen Schnitzern gearbeitet wurden.
Dieser Engel, welcher mit beiden Händen eine Orgel oder ein Portativ hält, stammt dabei von jenem, sehr exakt arbeitenden Schnitzer, welcher sämtliche Formen detailreich in höchster Vollendung ausarbeitete. Charakteristisch für ihn sind auch die puppenhaften, präzise ovalen und liebreizend lächelnden Gesichter.

Engel mit Orgel bzw. Portativ aus der Dorfkirche Mehmke