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Museum "Schöne Stiege" Riedlingen [2008/4]

Hungermedaille auf die Jahre 1816/17 und 1847

Hungermedaille auf die Jahre 1816/17 und 1847 (Museum CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum / Winfried Aßfalg, Riedlingen (CC BY-NC-SA)
"Hungermedaille auf die Jahre 1816/17 und 1847

Provenance/Rights: 
Museum (CC BY-NC-SA)

"Hungermedaille auf die Jahre 1816/17 und 1847

Provenance/Rights: 
Museum (CC BY-NC-SA)

Description

Messingjeton des Nürnberger Medailleurs J. Th. Stettner aus dem Jahr 1817 zur Teuerung von Brot und Bier.
Vs: Eine Mutter sitzt auf einem Stein und hält ein Kind im Arm, vor ihr steht ein weiteres Kind an sie gelehnt. Umschrift: "O GIEB MIR BROD MICH HUNGERT", im Abschnitt: "IETTON", am Fuß des Steins: "Stettner" (Medailleur).
Rs: Aus den Wolken hängt eine Waage, in der linken Schale ein Gewichtsstein, darunter" 1 Pfund 3L", in der rechten Schale ein Brot, darunter "12.KR", zwischen den Schalen: "1 MAAS BIER / 8 1/2 KR", auf der Standlinie liegt ein Anker und eine Garbe Korn, Umschrift: "VERZAGET NICHT - GOTT LEBET NOCH", im Abschnitt: "1816. U: 1817./L"
Nach der Missernte im "Jahr ohne Sommer", verursacht durch den Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora im April 1815, wurde 1817 die Einbringung der Ernte vielerorts feierlich begangen. Zur Erinnerung an die Hungerjahre 1816 und 1817 schnitt der Nürnberger Medailleur Johann Thomas Stettner einen "Jeton", der wahrscheinlich von dem Rechenpfennigschlager Ernst Ludwig Lauer (1762-1823) geprägt wurde. Offenbar wurde nur ein Teil der Auflage verkauft, so dass die Restbestände nach einer weiteren schweren Missernte im Jahr 1846 erneut angeboten wurden. Dazu wurde zusätzlich ein Stempel mit der Jahreszahl "1847" von Hand in das Gepräge eingeschlagen.

Material/Technique

Messing

Measurements

Dm 33,2 mm

Form designed ...
... Who: Zur Personenseite: Johann Thomas Stettner (1785-1872)
... When
... Where More about the place

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Museum "Schöne Stiege" Riedlingen

Object from: Museum "Schöne Stiege" Riedlingen

Das Museum verdankt seinen Namen dem eindrucksvollen Treppenaufgang des Gebäudes, in dem die Sammlungen des Riedlinger Altertumsvereins seit 2002 ...

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