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Museum für Sepulkralkultur Friedhof und Grabmal [M 2020/1]

Gedenktafel "Hier liegt mein Weib"

Gedenktafel "Hier liegt mein Weib" (Museum für Sepulkralkultur CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum für Sepulkralkultur / Pia Schöner (CC BY-NC-SA)

Description

Die Holztafel ist im oberen Drittel motivisch bemalt. Sie zeigt eine auf dem Boden liegende junge Frau in bäuerlicher Kleidung (Kleid/Dirndl) vor einer Berglandschaft. Links liegen drei Steine, dahinter steht ein Baum. Der Kopf der Frau ist widernatürlich um 90 Grad nach oben gedreht. Im unteren Drittel der Tafel ist handschriftlich der Vers notiert: "Hier liegt mein Weib, Gott sei's gedankt,/drum oft hat sie mit mir gezankt,/lieber Leser geh von hier,/sonst steh (sic!) sie auf und zankt mit dir." Die abgebildete Frau ist jedoch keineswegs beerdigt, sondern sieht mit ihren offenen Augen und dem roten Mund recht lebendig aus. Die Grabtafel nebst Inschrift dürfte deshalb in das Genre der 'komischen Grabpoesie' fallen, die bereits im 19. Jahrhundert Beachtung fand und sich rezeptionsgeschichtlich in mindestens drei Kategorien unterteilen lässt: Unfreiwillige Komik/Beabsichtigte Komik/Beabsichtigte Komik bei fiktiver Inschrift.

Material/Technique

Holz, Ölfarbe

Measurements

Höhe: 30 cm, Breite: 23,5 cm, Tiefe: 2,5 cm

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Keywords

Object from: Museum für Sepulkralkultur

Das Museum für Sepulkralkultur ist eine Einrichtung, die sich – analog zum lateinischen Begriff „sepulcrum“ (Grab, Grabstätte) – den sog. ...

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