museum-digitaldeutschland

Close

Search museums

Close

Search collections

Landesmuseum Württemberg Populär- und Alltagskultur [WLM 9396]

Hochzeitskanne

https://bildarchiv.landesmuseum-stuttgart.de/P/Bildarchiv/269357/269357.jpg (Landesmuseum Württemberg CC BY-SA)
Provenance/Rights: Landesmuseum Württemberg / Foto: Dirk Kittelberger (CC BY-SA)

Description

Handwerkszünfte waren ein elementarer Bestandteil der Gesellschaft bis ins 19. Jahrhundert. Sie sorgten sich nicht nur um das jeweilige Handwerk, dessen Qualität und wer es ausüben durfte, sondern sie waren auch ein soziales Geflecht, das für Absicherung sorgte aber auch über gesellschaftlichen Auf- und Abstieg ihrer Mitglieder entschied. Zeichen dieser engen Verbindungen ist diese Hochzeitskanne, die anläßlich einer Vermählung von zwei verschiedenen Zünften dem Brautpaar geschenkt wurde. Vor der Industrialisierung gab es keine Trennung zwischen Arbeit und Freizeit, sondern das ganze Leben war untrennbar mit dem Beruf verbunden. So war auch die Hochzeit eines Zunftmitglieds, in diesem Fall wohl eines bedeutenden, auch ein Ereignis für die gesamte Zunft.
[Markus Speidel]

Material/Technique

Perlmutt, Elfenbein, Gold, Schildpatt, Messing, Holz

Measurements

Height
30,5 cm
Created ...
... Who:
... When
... Where

Gravierungen

Keywords

Object from: Landesmuseum Württemberg

Das Landesmuseum Württemberg ist eines der größten kulturhistorischen Museen in Deutschland. Auf Beschluss von König Wilhelm I. wurde es am 17. ...

Contact the institution

[Last update: ]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.