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Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof Kamin- Ofen-, Takenplatten Kamin- Ofen-, Takenplatten - Heilige, Engel [HE 121 (provisorisch)]

Takenplatte, Luxemburger Madonna

Takenplatte, Luxemburger Madonna (Freilichtmuseum Roscheider Hof CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Freilichtmuseum Roscheider Hof / Helge Klaus Rieder (CC BY-NC-SA)

Description

Takenplatte oder Kaminplatte mit dem Motiv der Luxemburger Madonna. Dargestellt ist Maria mit Kind, Zepter, Schlüssel und hoher Krone. Von dieser fällt ein Schleier als Brautsymbol bis zum Boden hinab. Über der Maria halten Putten eine Spangenkrone über das gekrönte Haupt der Maria.

Es handelt sich um ein sehr beliebtes Plattenmotiv von dem mehrere Abgüsse erhalten sind. Das Model ist 100 Jahre in Gebrauch gewesen, da datierbare Abgüsse von 1708 bis 1803 erhalten sind. Unsere Platte ist eher von der spartanischen Natur. Vergleichbare Platten mit dem identischen Hauptmotiv besitzen oft Jahreszahlen, Spruchbänder und/oder ornamentale Zierelemente.

Das Bild auf der Takenplatte hat auf den ersten Blick recht wenig Ähnlichkeit mit der in der Luxemburger Kathedrale stehenden Madonna. Dies erklärt sich daraus, dass diese Madonna über Jahrhunderte stets in kostbare Kleider gehüllt war und so auch unter anderem auf unserer Takenplatte abgebildet ist. Erst im Rahmen der letzten Renovierung 2008 wurde der Madonna die Gewänder wieder ausgezogen und sie ist nun in der farblich originalen Fassung wieder auf einer Mondsichel stehend zu sehen. Aufgrund der sehr aufwändigen Gestaltung dieser Figur ist auch davon auszugehen, dass vom Schnitzer und seinem Auftraggeber nicht geplant war diese zu verhüllen. Auf dem Wikipediaartikel "Muttergottesoktav" ist je ein Foto vom aktuellen Zustand und von der letzten Verhüllung als Gewandfigur zu sehen.

Material/Technique

Eisen / Guss

Measurements ...

Länge: 107 cm, Höhe: 93 cm

Created ...
... When [About]
... Where

Literature ...

Links /Documents ...

Key words

Object from: Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof

Den Kern des Volkskunde- und Freilichtmuseums bildet der Roscheider Hof, der erstmals 1330 als Klostergut der Benediktiner von St. Matthias in Trier ...

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[Last update: 2019/06/22]

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