museum-digitaldeutschland

Close

Search museums

Close

Search collections

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Beleuchtungskörper [VIII 262]

Kronleuchter in der Art der "Maria-Theresia-Lüster", 40 Kerzen

Kronleuchter in der Art der "Maria-Theresia-Lüster", 40 Kerzen (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Pfauder, Wolfgang (2017) (CC BY-NC-SA)

Description

Korbform; der weit ausladende Cul-de-lampe besteht aus einem kurzen mit Glasbalustern verkleideten Schaft mit 10 s- und c-förmig geschwungenen Kerzenarmen in 3 Etagen, alle Arme bekleidet mit Glasstreifen, deren Nahtstellen Glasrosetten bedecken; untere Etage mit je 3, mittlere Etage mit je 2 Kerzentüllen, obere Etage mit je 1 Kerzentülle; gewellte Tropfteller, z.T. ersetzt durch flache Schalen und solche mit hohem, gezacktem Rand und zylindrischen Metalltüllen; Schaft von Glasspitze („Obelisk“/„Pyramide“) bekrönt; nach oben als Abschluss hohe, gegeneinanderstehende c-Schwünge mit zwei Behangkränzen; Bas-de-lustre kleine facettierte Kugel; Bekrönung: s-förmige Arme mit Glasstäben und Rosette mit Prismenbehang; Behang: Rosetten, Sterne, flache facettierte Pendeloquen, dreikantige Zapfen. Der Kronleuchter sind als stark vergrößerte Variante der um 1740 entstandenen sogenannten „Maria-Theresia-Lüster“ gestaltet. Ein typisches Merkmal dieser Leuchter sind die gezogenen Glasstreifen, die die flachen geschmiedeten Arme aus Eisen bedecken. Dieser Typus ist in vielen Varianten und Größen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gefertigt worden und findet sich in zahlreichen Schlössern Europas. In den preußischen Schlössern ist er bis auf eine Variante im Schloss Cecilienhof (Kat. Nr. 38) einmalig. Die Leuchter wurden nicht elektrifiziert und sind vermutlich um 1880 entstanden. Ihre Form und der in Böhmen gefertigte Glasbehang bilden eine Einheit. Aus welchen Räumlichkeiten des Berliner Schlosses diese beiden vor 1952 geborgenen Kronleuchter stammen, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Viele Details in der Gestaltung, wie die „optisch aufgetriebenen Tassen, die sechseckigen Rosetten, die langen schmalen Pendel, die Druckdeckel unter den Halteplatten“ deuten darauf hin, dass die Kronleuchter mit großer Wahrscheinlichkeit von J. & L. LOBMEYR, Wien, gefertigt wurden. Er befindet sich seit 1952 im Malachitzimmer (R. 4) des Potsdamer Orangerieschlosses. [Käthe Klappenbach]

Material/Technique

Gestell: Eisen, ehemals versilbert – Bänder, Behang: Glas

Measurements

Hauptmaß: Höhe: 145.00 cm Durchmesser: 140.00 cm

Created ...
... Who:
... When
... Where
Created ...
... Where

Behang

Created
Vienna
16.37306404113848.20832824707db_images_gestaltung/generalsvg/Event-1.svg0.061
Created
Bohemia
14.33333301544249.833332061768db_images_gestaltung/generalsvg/Event-1.svg0.061
Map

Object from: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Hohenzollern ließen ab dem 17. Jahrhundert neben ihrer Hauptresidenz in Berlin verschiedene Schloss- und Gartenanlagen in der Havellandschaft ...

Contact the institution

[Last update: ]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.