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Münzkabinett Antike Römische Republik [18215297]

Röm. Republik: C. Iulius Caesar (Octavianus)

https://ikmk.smb.museum/mk-edit/images/n15/15343/vs_org.jpg (Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Reinhard Saczewski (CC BY-NC-SA)

Description

Vorderseite: "IMP CAESAR DIV[I F] DIVI [IVLI]" - Bekränzter Kopf des C. Iulius Caesar nach l. und Kopf des C. Iulius Caesar (Octavianus) nach r. Zwischen beiden Köpfen ein Palmzweig.
Rückseite: "COPIA" - Schiffsvorderteil (prora) mit Rammsporn, Ruder und einstöckigem Aufbau nach r. Am Rumpf ein Delphin und ein Auge. Oben eine Wendemarke (meta) sowie ein Globus mit Sternenstrahlen.

Das Kürzel COPIA auf der Rückseite weist die Münze der Prägestätte Lugdunum zu, die im Jahre 43 v. Chr. durch den Prokonsul von Gallia Transalpina in den Status einer colonia erhoben und mit dem Namen Copia Felix Munatia versehen wurde. Mit dem Abkommen von Brundisium, durch welches das römische Reich unter den Konkurrenten aufgeteilt wurde, fiel diese Stadt, die zuvor unter dem Protektorat des Marcus Antonius stand, an seinen Rivalen Octavianus, der gemeinsam mit seinem Onkel Gaius Iulius Caesar auf der Vorderseite abgebildet ist und dadurch wie durch die Legende DIVI F seine Filiation zu dem vergöttlichten Caesar ausdrückt. Die Problematik der Datierung ist dagegen bisher nicht zufriedenstellend gelöst worden. Während in der älteren Literatur die längere Datierung zwischen 40 v. Chr. und 27 v. Chr., d.h. zwischen dem Vertrag von Brundisium und der Ernennung zum Augustus bevorzugt wird, schränkt Giard diese in seiner Publikation auf 28-27 v. Chr. ein, indem er für den dazwischen liegenden Zeitraum von einer Schließung der Prägestätte ausgeht [Giard (1983) 65]. Der RPC I weist diese Vermutung zurück und untermauert seine Datierung um 36 v. Chr. mit drei Punkten: (1) die Filiation Divi Filius ist um 28/27 v. Chr. in Gallien nicht mehr belegt; (2) ihr im Vergleich zu den Dupondien von 27 v. Chr. aus Nemausus höheres Gewicht (3-4 g) und (3) im Gegensatz zu den nemausischen Münzen weisen diese nur in einem Fall einen Gegenstempel auf.

Material/Technique

Bronze, geprägt

Measurements

31 mm, 17.10 g, 4 h

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Object from: Münzkabinett

The Münzkabinett (Numismatic Collection) in Berlin is one of the most significant collections of coins and medals in the world. A representative ...

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