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Museum für Asiatische Kunst Ostasien [OAS1959-60]

Teller mit Trauben- und Rankendekor

http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ImageAsset&module=collection&objectId=975315&resolution=superImageResolution#1158488 (Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin / Fotograf unbekannt (CC BY-NC-SA)

Description

Unterglasurblau verzierte Porzellane traten bald nach ihrem Aufkommen in der Zeit der mongolischen Fremdherrrschaft in China, der Yuan-Dynastie (1271–1368), zu einem Siegeszug um die Welt an. Nach dem Aufblühen des Blauweiß-Porzellans in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts war die Stadt Jingdezhen in der Provinz Jiangxi allmählich zum wichtigsten Zentrum der chinesischen Keramikindustrie aufgestiegen. Hauptbestandteile des chinesischen Porzellans bilden die relativ eisenfreie Tonerde Kaolin und das feldspathaltige Petuntse. Aus Petuntse, mit Zusätzen von Kalk und Pottasche, besteht auch die transparente und farblose Glasur, die den durchscheinenden, weißen Porzellanscherben überfängt und ihm den typischen Glanz verleiht. Seine intensive Farbwirkung verdankt das Blauweiß-Porzellan dem zunächst vor allem aus Persien importierten Kobaltoxid. Der kräftige Auftrag von Kobaltoxid führte beim Brand anfänglich oftmals zum Auftreten dunkler Flecken, ein Effekt, der sich durch die Übersättigung und das Durchschlagen des Pigments durch die Glasur ergab und dem Blauweißen jener Zeit seine Besonderheit verlieh. Auch dem prachtvollen Teller aus der frühen Ming-Zeit ist dieser Reiz eigen. Er zeigt im Spiegel Trauben und Ranken vor leerem Grund. Ein florales Band mit unterschiedlichen Blüten ziert das Cavetto, Wellen und Gischt schmücken den ausgezogenen Rand.

Geschenk der Volksrepublik China

Material/Technique

Porzellan, blau-weiß glasiert

Measurements

Höhe x Durchmesser: 7,6 x 37,4 cm; Durchmesser: 24 cm (Boden); Gewicht: 2 kg

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Keywords

Object from: Museum für Asiatische Kunst

Die Geschichte des Museums für Asiatische Kunst reicht bis in die Brandenburgische Kunstkammer zurück, in deren Inventar bereits einige der ...

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