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Landesmuseum Württemberg Münzkabinett Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlungen [MK 21151]

Medaille auf die Abdankung Napoleons 1815

https://bildarchiv.landesmuseum-stuttgart.de/P/Bildarchiv/261720/261720.jpg (Landesmuseum Württemberg CC BY-SA)
Provenance/Rights: Landesmuseum Württemberg (CC BY-SA)

Description

Nach der verheerenden Schlacht bei Waterloo war Napoleon ein zweites Mal zur Abdankung gezwungen, bevor er auf die Insel St. Helena gebracht wurde. Sein Sohn Napoleon Franz Bonaparte war zu diesem Zeitpunkt vier Jahre alt und sollte für etwa einen Monat titularischer Kaiser der Franzosen werden. Zur Dokumentation der Abdankung Napoleons wurde eine Medaille geprägt, die auf den Kaisertitel des Sohnes anspielt. Ihre Rückseite zeigt Napoleon in Uniform, der im Begriff ist, sein Kind, ebenfalls uniformiert, einer Frau zu übergeben. Die Inschrift im Abschnitt erklärt, dass Napoleon seinen Sohn an Frankreich gebe, das hier als durch die weibliche Figur personifiziert wird. Die Szene zeigt einen dynastischen Wechsel, den es in dieser Form nie gab. Sie stilisiert den Abtritt Napoleons als einen Akt der Freiwilligkeit und nicht zuletzt der Selbstlosigkeit. Das Motiv des Vaters, der seinen Sohn für eine höhere Sache, in diesem Falle für Frankreich, hergibt, wurde verwendet, um Napoleon als einen vorausschauenden, vorsorgenden Herrscher abzubilden, der er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr war. Die Vorderseite der Medaille zeigt Napoleon in Uniform und nennt seinen Kaiser- und Königstitel.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg (NV BW) ermöglicht.
[Sophie Preiswerk]

Inscription

Vorderseite: NAPOLEON - EMP. ET ROI.

Material/Technique

Bronze

Measurements

Diameter
40,5 mm
Weight
35,04 g
Was depicted (Actor) ...
... Who:
Commissioned ...
... Who:
Commissioned ...
... Who:

Relation to places

Literature

Object from: Landesmuseum Württemberg

Das Landesmuseum Württemberg ist eines der größten kulturhistorischen Museen in Deutschland. Auf Beschluss von König Wilhelm I. wurde es am 17. ...

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