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Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Museum Schloss Neuenburg Wein, Weinanbau und Weinverarbeitung Keramik und Porzellan [MSN-V 390 K3]

Relieftondo Dionysos mit Nymphe

Relieftondo Dionysos mit Nymphe (Kulturstiftung Sachsen-Anhalt CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt / Jakob Adolphi (CC BY-NC-SA)

Description

Den früheren Überlieferungen zufolge wird Bacchus, um ihn vor Heras Grausamkeiten zu schützen, nach seiner Geburt von seinem Vater Zeus an Hermes übergeben. Hermes bringt ihn zu den Nymphen und Silen nach Nysa, unter dessen Obhut und Fürsorge er fortan aufwächst.

Auf diesem spätklassizistischen Relieftondo wird Bacchus als Knabe dargestellt. Er reicht einer Nymphe einen Kelch. Die Nymphe hält in ihrer rechten Hand einen mit Weinlaub umrankten Thyrsos, an dessen Spitze ein Pinienzapfen befestigt ist. Der Stab ist ein Attribut des Weingottes. Mit ihrer anderen Hand greift sie nach dem Kelch. Während sich der kleine Bacchus mit seinem Arm auf ihren Oberschenkel stützt, wirft er ihr einen liebevollen Blick zu. Beide sitzen auf einer Art Sockel vor einem angepflockten Rebstock. Neben der Nymphe steht ein mit Trauben gefüllter Korb. Da der Wein und der gefüllte Korb als ein Sinnbild der Erntezeit bzw. des Herbstes interpretierbar ist, kann die Reliefdarstellung als Allegorie des Herbstes angesehen werden.

Das Relieftondo besteht aus unglasiertem Porzellan, dem sogenannten Biskuitporzellan. Das Material wurde besonders gerne im Klassizismus für die Herstellung von Skulpturen verwendet, da es dem teureren Marmor sehr ähnlich sieht.

Material/Technique

Biskuitporzellan

Measurements

Durchmesser 27 cm

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Keywords

Ongoing exhibitions

  • DescriptionSchenkungen sind die Erwerbsmethode schlechthin, wenn es für ein Museum darum geht, die eigenen Sammlungen zu ergänzen und zu erweitern. Dabei ist eine Schenkung aus privatem Eigentum meist ein ganz besonderer emotionaler Vorgang, denn der Schenkende trennt sich ohne finanzielle Gegenleistung von zum Teil sehr persönlichen und geschätzten Erinnerungs- oder Wertgegenständen. Die Motivation für eine Schenkung ist vielschichtig: der Schenker misst dem Objekt einen besonderen Wert bei, er hat eine besondere Beziehung zu dem Museum, die private Sammlung soll verkleinert werden… All diese Gründe eint jedoch der Wunsch, dass der Schenkungsgegenstand vor der Vernichtung bewahrt und für spätere Generationen erhalten sowie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Wichtige Schenkungen bildeten bereits 1935 den Grundstock der ersten Sammlung im Museum Schloss Neuenburg. In 84 Jahren Museumsgeschichte ist der Bestand inzwischen auf mehr als 50.000 Objekte angewachsen, von denen rund 75 Prozent Schenkungen sind. Dahinter stehen die Schenker: Wissenschaftler, Unternehmer, Landwirte, Lehrer und Handwerker. Ihre immense Schenkungsbereitschaft zeigt das große bürgerschaftliche Engagement, durch welches die Sammlung eine so üppige Vielfalt erlangen konnte. Die Ausstellung „beschenkt. geschätzt. bewahrt.“ zeigt ausgewählt aus einer Vielzahl von Objekten kostbare, einzigartige und skurrile Schenkungen aus über 80 Jahren Museumsgeschichte. Neben dem ersten Teil der Präsentation hier im Gewölbekeller, erwarten Sie weitere und besonders fragile Musealien im Kabinett-Ausstellungsraum des Weinmuseums. Anschließend laden wir Sie dazu ein, auf Spurensuche zu gehen und in der Neuenburg selbst die Schenkungen zu entdecken, die unsere Dauerausstellungen seit vielen Jahren bereichern.
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    Until

Past exhibitions

Object from: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Museum Schloss Neuenburg

Im Jahre 1935 wurde unter Leitung des Freyburgers und ehemaligen Marineoffiziers Otto Krauschwitz in einigen Räumen des Schlosses Neuenburg ein ...

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