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Theodor-Zink-Museum | Wadgasserhof Kaiserslautern Modern Times [J2_NN]

Fernsehgerät - AEG FE 953 TI3D mit UHF-Konverter

Fernsehgerät - AEG FE 953 TI3D mit UHF-Konverter (Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern (CC BY-NC-SA)

Description

Fernsehgerät - AEG FE 953 TI3D, Holzgehäuse, Baujahr 1959/60, H: 54cm, B: 60 cm, T: 48 cm, mit UHF-Konverter, Nogoton, Thermoplast, um 1965

Hersteller: AEG (Radios) Allg.Elektricitäts-Ges.
Prinzip: Superhet allgemein, ZF 38900 kHz
Röhrenbestückung: 20 Stück
Form: Tischgerät, groß, Querformat
Bemerkung: nur VHF

Die "Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG)" wurde 1887 gegründet. Für den Bereich der drahtlosen Nachrichtenübermittlung gründete die AEG zusammen mit Siemens & Halske im Jahre 1903 die gemeinsame Tochterfirma Telefunken. Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckte sich bald auf alle Gebiete der Starkstromtechnik, insbesondere auf die elektrische Beleuchtung, die elektrische Kraftübertragung, elektrische Bahnen, elektrochemische Anlagen, außerdem auf den Bau von Dampfturbinen, Automobilen, Kabeln und Leitungsmaterialien. 1935 stellte AEG das weltweit erste Tonbandgerät "Magnetophon K1" auf der großen deutschen Funkausstellung in Berlin aus. 1941 kauft AEG Siemens & Halske deren Telefunken-Anteile ab und führt die Firma als 100 %ige Tochtergesellschaft weiter. Siemens & Halske bekommt die Erlaubnis, bis Kriegsende die Telefunken-Patente weiter zu nutzen. Erstmals 1958 wird für die Hausgeräte der Slogan " AEG - Aus Erfahrung Gut" verwendet. Am 1. Januar 1961 fusionieren AEG und Telefunken zur "Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft AEG-Telefunken" mit Sitz in Frankfurt am Main. 1985 kommt es zur Übernahme durch die Daimler-Benz AG. 1996 beschließt die Hauptversammlung der Daimler-Benz AG die Auflösung des verlustbehafteten Konzerns. Die Firma AEG wurde am 20. September 1996 aus dem Handelsregister gestrichen, aber durch Lizenznehmer finden der Name und ihre Marken weiter Verwendung.

Ein UHF-Konverter war notwendig, um mit einem Fernseher, in dem nur ein VHF Tuner eingebaut war, das UHF Fernsehband empfangen zu können. In der Anfangszeit des Fernsehens wurde nur das Erste Programm (ARD) ausgesendet. Zur Versorgung mit dem Fernsehsignal war der Bereich III des VHF Bandes ausreichend. Die ersten Fernseher hatten deshalb auch nur einen VHF Tuner eingebaut. Mit der Einführung des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) war eine Erweiterung der Fernsehkanäle um den Bereich IV und V des UHF Bandes erforderlich. Einige Fernseher konnte man mit einem UHF Tuner nachrüsten, dies war eine Möglichkeit, das neue Programm zu empfangen, ohne den Fernseher in die Werkstatt geben zu müssen. Mit dem Kanalwähler am UHF Konverter wählte man den zu empfangenden UHF Kanal aus.

Nogoton wurde 1953 von Egon Müller in Delmenhorst (Oldenburg) gegründet. Das Unternehmen war bekannt für seine UKW-Einbau-Empfänger, hatte aber Mitte der 1950er Jahre auch einige Radiomodelle gebaut. 1967 wurde das Unternehmen geschlossen.

Material/Technique

Holzgehäuse

Measurements

H: 8,5 cm, B: 21,5 cm, T: 16 cm

Keywords

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Theodor-Zink-Museum | Wadgasserhof Kaiserslautern

Object from: Theodor-Zink-Museum | Wadgasserhof Kaiserslautern

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