museum-digitaldeutschland

Close

Search museums

Close

Search collections

Museum Heylshof Flämische Malerei [G 18]

Maria von Medici als Bellona

Maria von Medici als Bellona (Museum Heylshof CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum Heylshof (CC BY-NC-SA)

Description

Das Werk wurde 1622 von Peter Paul Rubens geschaffen.
Maria de Medici steht aufrecht unter einem braunen Architekturbogen. Durch ihre Attribute ist sie als römische Kriegsgöttin Bellona gekennzeichnet. Sie trägt einen mit Federn geschmückten goldenen Prunkhelm, an ihrer rechten Hüfte wird der Griff eines Schwertes sichtbar. Mit der linken Hand umgreift sie ein Zepter, auf ihrer ausgestreckten rechten präsentiert sie eine kleine Statue der Siegesgöttin Nike. Die Dargestellte schaut den Betrachter an und schreitet über die am Boden liegenden Kriegstrophäen hinweg: hinter ihr links ein Kanonenrohr, im Vordergrund ein beschädigter Brustpanzer. Hinter Bellona sind Fahnenstange, Streitaxt, Feldtrommel, Schild und Lanze zu erkennen.
Die Skizze ist eine Vorstudie zu dem Porträt Maria de Medicis als Bellona, das sich heute im Louvre, Depot Versailles, befindet. Dieses ist Teil des 21 große Gemälde umfassenden Medici-Zyklusses, der bis 1625 fertiggestellt war und der als der bedeutendste gilt, den Rubens geschaffen hat. Es handelt sich um eine Auftragsarbeit für die Witwe Heinrichs IV., Maria de Medici, zur malerischen Ausgestaltung ihres neuerrichteten Stadtpalais in Paris. Mehrere 1622 hierzu gefertigte Skizzen dienten als Werkstattvorlagen, darunter auch diese im Heylshof befindliche Vorstudie.

Material / Technique

Öl auf Eichenholz

Measurements ...

42,2 x 29,5 x 0,4 cm

Painted ...
... who:
... when
... where

Literature ...

Tags

[Last update: 2017/06/08]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.