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Ehemalige Synagoge Freudental

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Die Ausstellung auf der Empore der ehemaligen Freudentaler Synagoge beleuchtet Aspekte des kulturellen Lebens sowie die Zwischenstellung und Mittlerrolle der Landjuden im Freudental des 18. und 19. Jahrhunderts. Basis der Ausstellung bilden ausgewählte Fragmente der Genisa-Überreste, die unter dem Dach der ehemaligen Synagoge gefunden wurden.
Genisa bezeichnet einen Raum zur "Aufbewahrung" nicht mehr verwendeter religiöser Schriften. Seit jeher war es bei den Juden ein frommer Brauch, diese Gegenstände nicht einfach wegzuwerfen, sondern sie pietätvoll zu behandeln, da sie den geheiligten Namen Gottes enthielten. Zunehmend mangelnde Hebräisch-Kenntnisse führten mit der Zeit dazu, dass sicherheitshalber alle Texte mit hebräischen Buchstaben, aber auch andere Gegenstände, die auf irgendeine Weise mit der Religionsausübung in Verbindung standen, einbezogen wurden. Deshalb haben sich auch profane Literatur, Korrespondenzen und Ähnliches erhalten.
Die Ausstellung erhebt nicht den Anspruch, die Kultur einer jüdischen Landgemeinde in ihrer Ganzheit abbilden zu wollen. Sie steht vielmehr am Anfang einer Reihe weiterer Ausstellungen zur Geschichte und Kultur der Landjuden.

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