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GLEIMHAUS Museum der deutschen Aufklärung Edeltanne

Edeltanne

Edeltanne

[ 1 Objects ]

Waldinterieurs wie auch einzelne Bäume gehörten zu den bevorzugten Motiven Dorothea Mildes. Häufig erscheinen letztere, auch in größeren landschaftlichen Zusammenhängen - monumentalisiert, füllen das Bildformat der Höhe nach aus. Meist sind die Bäume weniger individualisiert, sondern vielmehr gleichnishaft aufgefasst. Eine verblüffend ähnliche Darstellung einer ebenfalls beinahe wahrzeichenhaften Kiefer, die auch dort "Tanne" genannt wird, liegt im druckgrafischen Werk des in Wernigerode ansässigen Malers und Grafikers Otto Illies vor.
Dorothea Milde erzielte mit einfachen grafischen Mitteln - ihre bevorzugten Zeichengeräte waren der Bleistift und die Tuschfeder - reichste atmosphärische Effekte und schuf bildmäßig dichteste Kompositionen. Die Farbe spielte in ihrem Schaffen eine untergeordnete Rolle. Sofern sie wie in der vorliegenden Grafik mit Farbe arbeitete, so setzte sie sie nicht naturalistisch ein, sondern dekorativ.

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