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Museum Wolmirstedt Nachlass Familie Martin Oeder

Nachlass Familie Martin Oeder

Nachlass Familie Martin Oeder

[ 8 Objects ]

Heft im A6-Hochformat, mehrseitig bedruckt und beschrieben.
Titel: "Hausstandsbuch // für // Martin Oeder // Dieses Buch ist vorzulegen: // 1) Vor der kirchlichen Trauung dem betreffenden Geistlichen; // 2) bei Anzeigen von Geburten und Todesfällen dem Standes- // beamten und Geistlichen. // Anmerkung: Das Reichsgesetz über die Beurkundung des Personen- // standes und die Eheschließung vom 6. Februar 1875 bestimmt // in § 82: "Die kirchlichen Verpflichtungen in Beziehung auf Taufe // und Trauung werden durch dieses Gesetz nicht berührt." // Kölner Verlags-Anstalt und Druckerei A.-G.".
Inhalt: Anmerkungen zum Erhalt und Gebrauch des Hausstandsbuches. Persönliche Angaben zum Inhaber sowie Angaben zur standesamtlichen bzw. kirchlichen Trauung und Geburt und Taufe der beiden Kinder.

Hausstandsbuch des Martin Oeder

Gelbes Papier im Querformat beidseitig bedruckt.
Karte für den Bezug von Kleidungsstücken mit der laufenden Nummer 08836, einlösbar bis zum 31. Dezember 1942.
Begünstigter ist: "Martin Oeder // geb. am 24.08.78 // Köln // Hohepforte 24".
Es sind lediglich noch vier Marken für den Bezug von Nähmitteln vorhanden.
Es werden ausführliche Angaben zur Gültigkeit und dem Gebrauch der Karte gemacht.
Auf der Vorderseite oben links wurde ein violetter Stempelabdruck angebracht: Umschrift: "Hansestadt Köln // 31/236", Bild: Wappen von Köln (Doppeladler).
Die Karte wurd vom Landwirtschaftsamt Düsseldorf veröffentlicht und durch die Bezirksstelle 1 A des Ernährungs- und Wirtschaftsamtes der Hansestadt Köln ausgefertigt.

Dritte Reichskleiderkarte für Martin Oeder, 1942

Papier im Querformat einseitig bedruckt und beschrieben.
Inhalt: Formularvordruck Ausgabe G des Landeswirtschaftsamt Magdeburg für den Bezug von Kohle "für Hausbrandverbraucher mit wechselndem Standort". Die Reichskarte wurde unter der laufenden Nummer 663975 im Wirtschaftsamt Eilenburg ausgefertigt und über die Bezugsscheinstelle Eilenburg an Martin Oeder ausgegeben. Die Reichskarte kann im Zeitraum vom 1. April 1944 bis 31. März 1945 eingelöst werden. Es sind keine Wertmarken mehr erhalten, es wurden vermutlich alle eingelöst.

Reichskarte für Kohle von Martin Oeder, 1944/1945

Gelbes Papier im Querformat beidseitig bedruckt.
Karte für den Bezug von Kleidungsstücken mit der laufenden Nummer 011340, einlösbar bis zum 31. August 1941.
Begünstigter ist: "Oeder Martin // Köln // Hohe Pforte 24".
Es sind lediglich noch vier Marken für den Bezug von "1 Paar Strümpfen oder Socken" vorhanden.
Es werden ausführliche Angaben zur Gültigkeit und dem Gebrauch der Karte gemacht.
Auf der Vorderseite oben links wurde ein violetter Stempelabdruck angebracht: Umschrift: "Hansestadt Köln // 31/236", Bild: Wappen von Köln (Doppeladler).

Zweite Reichskleiderkarte für Martin Oeder, 1941

Graugrünes Papier im A6-Querformat beidseitig bedruckt.
Inhalt: Ausweis für das durch einen Luftangriff vom 28. Juni 1943 sachgeschädigte Ehepaar Maria und Martin Oeder, ausgestellt am 1. Juli 1943 in Köln.
Auf der Vorder- und Rückseite wurden diverse handschriftliche Notizen mittels Tinte und Bleistift gemacht.

Ausweis für Fliegergeschädigte von Martin Oeder, 1943

Papier im A3-Format mittig gefaltet, so dass vier bedruckbare Seiten im A4-Hochfromat entstehend.
Das Papier ist beidseitig bedruckt sowie mit handschriftlichen Notizen mit schwarzer Tinte und Stempelabdrücken versehen.
Inhalt: Formularvordruck für einen "Antrag auf Gewährung einer Entschädigung wegen Kriegssachschäden" der von Martin Oeder am 20. Januar 1945 in Köln an das Kriegsschädenamt der Hansestadt Köln gestellt wurde. Der Antrag wurde am ebenfalls am 20. Januar 1945 durch die NSDAP-Ortsgruppe Ulrich von Hutten mit einem Sichtvermerk versehen.
Ursache für den Entschädigungsantrag ist die (teilweise) Zerstörung des von der Familie Oeder bewohnten Hauses in der Bonnerstraße 35 in Köln durch eine Sprengbombe und den folgenden Brandschaden.

[Anmerkung: Dieses Objekt mit nationalsozialistischem Emblem ist ausschließlich als Zeitzeuge veröffentlicht - nicht zur Verherrlichung der NS-Zeit.]

Antrag auf Entschädigung wegen Kriegsschäden von Martin Oeder, 1944

Beschrieben.
Zwei Exemplare einer Bezugsmarke für einen Schrank (Kleiderschrank oder Wäscheschrank oder Kleider-Wäscheschrank), einzulösen bis zum 32. Dezember 1944. Mittig nationalsozialistisches Emblem mit Adler und Hakenkreuz im Lorbeerkranz.
Rückseite mit violettem Stempelabdruck, vermutlich von der Ausgabestelle der Marke: "Bezirksstelle 3 A // des Ernährungs- und Wirtschaftsamtes der Hansestadt Köln".

[Anmerkung: Dieses Objekt mit nationalsozialistischem Emblem ist ausschließlich als Zeitzeuge veröffentlicht - nicht zur Verherrlichung der NS-Zeit.]

Bezugsmarke für einen Schrank, 1944

Beiges, an den Rändern perforiertes, Papier, einseitig bedruckt und beschrieben.
Zwei Exemplare einer Bezugsmarke für ein Bett aus Holz, einzulösen bis zum 30. Juni 1944. Mittig nationalsozialistisches Emblem mit Adler und Hakenkreuz im Lorbeerkranz.
Rückseite mit violettem Stempelabdruck, vermutlich von der Ausgabestelle der Marke: "Bezirksstelle 3 A // des Ernährungs- und Wirtschaftsamtes der Hansestadt Köln".

[Anmerkung: Dieses Objekt mit nationalsozialistischem Emblem ist ausschließlich als Zeitzeuge veröffentlicht - nicht zur Verherrlichung der NS-Zeit.]

2 Bezugsmarken für ein Bett aus Holz, 1944