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Heimatmuseum und -Archiv Bad Bodendorf 2. Weltkrieg

2. Weltkrieg

Dokumente und Geräte

[ 8 Objects ]

Feldpostbrief an Johannes Giesen

Die Postkarte ist vom Internationalen Roten Kreuz in russisch gedruckt worden und stellte die einzige Möglichkeit der Korrespondenz zwischen Kriegsgefangenen und ihren Familien dar. Dazu stand nur eine beschreibbare Fläche von 10,5 x 14,9 cm zur Verfügung. Sehr wenig Platz für ausführliche Korrespondenz, die noch so gehalten werden musste, das deren Inhalt nicht von Zensur als bedenklich oder gefährlich eingestuft und die Weierleitung an den Empfänger verboten wurde.

Feldpostbrief an Johannes Giesen

Kriegsgefangenen-Ansichtskarte aus Gefangenlager

Kriegsgefangenen Post aus Lager in Russland an Marga Niclaus.
Karte im Querformat
Oben links das Rote Kreuz Symbol und oben links der sich nach links öffener Rote Halbmond. Dazwischen in kyrilischer Schrift ein Text.

Die Postkarte ist vom Internationalen Roten Kreuz in russisch gedruckt worden und stellte die einzige Möglichkeit der Korrespondenz zwischen Familien und Kriegsgefangenen dar. Dazu stand nur eine beschreibbare Fläche von 105 x 149 mm zur Verfügung. Sehr wenig Platz für ausführliche Korrespondenz, die noch so gehalten werden musste, das deren Inhalt nicht von Zensur als bedenklich oder gefährlich eingestuft und die Weiterleitung an den Empfänger verboten wurde. Mit Poststempel oben rechts hat die Zensur den Text genehmigt.

Kriegsgefangenen-Ansichtskarte aus Gefangenlager

Wachsoldaten an der Brücke von Remagen

Das Bild zeigt zwei Flak-Soldaten aus Bodendorfer mit dem wassergekühlten MG 08/15 in einet Stellung für die Brückenverteidigung von Remagen. Der Soldat links ist bewaffnet mit einem Gewehr, der Soldat rechts bedient das MG 08/15.

Wachsoldaten an der Brücke von Remagen

Gewehrpartonenhülse .270 Winchester

Die .270 Winchester zeichnet sich besonders durch ihre hohe Rasanz und der Fähigkeit zu weiten Schüssen aus. Das 130 Grain schwere Geschoss (8,4 Gramm) der .270 Winchester erreichte ursprünglich eine durchschnittliche Mündungsgeschwindigkeit von 957 m/s und wurde zwischenzeitlich auf durchschnittlich 933 m/s herunterlaboriert. (RWS 8,4 g HMK v0 983 m/s - 10 g EVO v0 830 m/s - aktuelle reale Messwerte) Wenig verbreitet ist das 100-Grain-Geschoss (6,5 Gramm), häufig verwendet das 150-Grain-Geschoss (9,7 Gramm); 9,07 Gramm gewinnt Marktanteile.
Die Waffe war im 2. Weltkrieg Standardwaffe der Soldaten, weil sie leicht war und eine hohe Treffergenauigkeit aufwies.

Gewehrpartonenhülse .270 Winchester

Wehrmacht Trinkwasserflasche 5 Liter SMM41

Eckige, oben und unten abgerundete Aluminiumflasche, die mit einem 8 mm dicken Verschluss aus Aluminium und einer roten Gummidichtung verschlossen wird. Zum Tragen ist oben ein 8 mm Tragebügel aus Aluminium befestigt. Der Schnappverschluss und die Deckelhalterung bestehen aus 2 mm Eisenmaterial.

Wehrmacht Trinkwasserflasche 5 Liter SMM41

Redemanuskript anläßlich der Gedenkfeier am Volkstrauertag 1984

16-seitiges Redemanuskript des Bundestagsabgeordneten Karl Deres anläßlich der Gedenkfeier am Volkstrauertag 1984 auf dem Ehrenfriedhof in Bad Bodendorf. Im Manuskript sind auf mehreren Seiten handschriftliche Korrekturen eingetragen.
Der Ehrenfriedhof wurde von der amerikanischen Besatzung angelegt und sollte alle gestorbenen Kriegsgefangnen des Lagers "Goldene Meile", zwischen Remagen und Sinzig, als letzte Ruhestätte dienen.

Redemanuskript anläßlich der Gedenkfeier am Volkstrauertag 1984

Treibladungs-Kartusche für 105 mm Feldhaubitze M101 (US)

Als Kartusche bezeichnet man einen Behälter (Hülse), der die Treibladung eines Geschosses aufnimmt und den Ladungsraum nach hinten abdichtet. Im Boden der Hülse ist das Zündhütchen, welches die Treibladung zündete.
Beim Kampf um die Brücke von Remagen gab östlich am Ortsrand von Bodendorf Geschützstellungen der US-Artillerie. Von hier aus wurde die deutsche Besatzung auf der Ostseite des Rheins beschossen.
Nach Ende des 2 Weltkrieges hatten Pastor Oskar Czecholiski und Lehrer Johannes Kleine-Hülsewische die Gemeindemitglieder aufgefordert leere
Messinghülsen der Geschosse, die noch überall um das Dorf, besonders aber in den verlassenen Geschützstellungen der Amerikaner herumlagen, zu sammeln. Das Metall sollte als Grundstock für die neu zu beschaffenden Glocken der Kirche in Bodendorf dienen, die im Krieg zur Rohstoffgewinnung vom Turm geholt und für die Waffenherstellung eingeschmolzen worden waren.

Treibladungs-Kartusche für 105 mm Feldhaubitze M101 (US)

25 m Maßband der Wehrmacht aus dem Jahr 1941

Gehäuse mit Leder überzogen, mit Einprägung auf Oberseite "Heereseigentum" Auf ausklappbarer Aufrollkurbel steht "H 1941 / 24 m / Dreieck mit eingestempelten U und Abnahmestempel WaA204". Das Band 10 mm breit ist aus Leinen mit einer 1 cm Scalierung in schwarz und alle 10 cm eine Zahleneintragung.
Das Maßband gehörte zur Grundausstattung beim Gebirgs-Pionier-Bataillon 82. Diese war in Teilen am 7. März 1945 mit der Sprengung der Brücke von Remagen betraut. Die Sprengung mißlang wegen zu wenig Sprengstoff, so dass sie (fast) unbeschädigt in die Händes des vorrückenden amerikanischen Verbandes fiel.

25 m Maßband der Wehrmacht aus dem Jahr 1941