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Landesmuseum Württemberg Personenmedaillen

Personenmedaillen

Dieser Medaillenbestand ist Personen gewidmet. Auf der Vorderseite ist meist deren Porträt oder Wappen dargestellt. Die Erfassung der Medaillen wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.

[ 335 Objects ]

Medaille auf den Tod Georges Cuvier

Georges Cuvier wurde 1769 in Mömpelgard, das damals zum Herzogtum Württemberg gehörte, geboren und war ein französischer Naturforscher. Er studierte vier Jahre an der Hohen Carlsschule in Stuttgart und wurde an das Muséum national d’histoire naturelle von Paris zu berufen. Georges Cuvier gilt als wissenschaftlicher Begründer der Paläontologie und machte die vergleichende Anatomie zu einer Forschungsdisziplin. Er beschäftigte sich mit der Gliederung der Mollusken, der Anatomie und Arteneinteilung der Fische sowie mit Fossilien von Reptilien und Vögel sowie der Osteologie vergangener Lebewesen. Cuvier galt als einer der bekanntesten Verfechter der Kataklysmentheorie, derzufolge in der Erdgeschichte wiederholt große Katastrophen einen Großteil der Lebewesen vernichteten und aus den verbliebenen Arten in darauf folgenden Phasen neues Leben entstanden sei. 1830 entbrannte zwischen Cuvier und Étienne Geoffroy Saint-Hilaire, der an eine Verwandtschaft aller Lebewesen glaubte, der "Pariser Akademiestreit", der unter anderem auch von Johann Wolfgang von Goethe und Alexander von Humboldt verfolgt wurde.
Cuvier war Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Vereinigungen wie der Göttinger Akademie der Wissenschaften, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Royal Society, der American Academy of Arts and Sience und der Leopoldina. Nach ihm sind mehrere Reptilien- und Vogelarten benannt, außerdem ein Mondkrater, ein Asteroid sowie eine Insel in der Antarktis.
Die Vorderseite der Medaille von Antoine Bovy zeigt ein Brustbild Georges Cuvier in Kavaliersuniform mit Pelzkragen nach links, die Rückseite enthält eine neunzeilige Inschrift.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Medaille auf den Tod Georges Cuvier

Nachguss einer Medaille auf Johann Valentin Andreä

Johann Valentin Andreä war Enkel des Reformators und Kanzlers der Universität Tübingen, Jakob Andreä (1528-1590). Nachdem er in Tübingen die Freien Künste und Theologie studiert hatte, bemühte er sich um den württembergischen Protestantismus, war aber bei Schul- und Sozialreformen weit erfolgreicher. So regte er die "Calwer Färberstiftung" an, die Arme, Kranke und die Jugend unterstützen sollte und bis 1923 bestand. Außerdem führte er 1645 in Württemberg die Schulpflicht ein. Durch seine bekannte Schrift "Chymische Hochzeit Christiani Rosencreutz" gilt er als Initiator der Rosenkreuzer, einer Reformbewegung des Protestantismus, auch wenn er sich zu seinen Lebzeiten davon distanzierte. Johann Valentin Andreä war verheiratet und hatte neun Kinder.
Die einseitige Medaille zeigt auf ihrer Vorderseite ein Brustbild Johann Valentin Andreäs im Talar mit Halskrause und langem Vollbart.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Nachguss einer Medaille auf Johann Valentin Andreä

Medaille auf Philipp Camerarius

Philipp Camerarius (1537-1624), der in Tübingen geboren wurde, war ein deutscher Jurist und Enzyklopädist. Er war der Sohn des bedeutenden Humanisten Joachim Camerarius des Älteren und Bruder des Mediziners, Naturkundlers und Polyhistors Joachim Camerarius des Jüngeren. In der Reichsstadt Nürnberg war er Rechtsberater des Stadtrates und wurde 1581 erster Prokanzler der Universität Altorf.
Die Vorderseite der einseitigen Gussmedaille zeigt ihn mit großem Halskragen im Brustbild nach rechts.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Medaille auf Philipp Camerarius

Medaille auf Conrad Dieterich

Der 1575 geborene Conrad Dieterich war Theologe und Pfarrer. Er war Professor an der Universität in Gießen und Superintendent und Münsterprediger in Ulm. Dort starb er im Jahr 1639.
Die Medaille zeigt auf ihrer Vorderseite Brustbild Conrad Dieterichs von vorn. Die Rückseite zeigt eine 11-zeilige, gravierte Inschrift.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Medaille auf Conrad Dieterich

Patenpfennig Heinrich Friedrich Besserer

Der Name Besserer bezeichnet ein altes schwäbisches Adelsgeschlecht, das im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. Ab dem 16. Jahrhundert gilt der Name Besserer von Thalfingen.
Die Vorderseite des Patenpfennigs zeigt das Besserer-Wappen auf freiem Grund. Die Rückseite zeigt eine eine zehnzeilige Inschrift.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Patenpfennig Heinrich Friedrich Besserer

Medaille von Rudolf Pauschinger auf Wilhelm Bazille

Wilhelm Bazille war ein deutscher Jurist und Politiker. Er gründete 1919 die Bürgerpartei, welche seit 1920 eine Landesgruppe der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) war. Bazille war von 1919 bis 1932 Mitglied des württembergischen Landtages und von 1920 bis 1930 Mitglied des Reichstages. Er wurde 1924 zum Staatspräsidenten von Württemberg gewählt und hatte von 1924 bis 1933 das Amt des württembergischen Kultministers inne. Aufgrund innerparteilicher Gegensätze zu Alfred Hugenberg trat er 1930 aus der Bürgerpartei aus. Nach seinem Rückzug aus der Politik arbeitete er über Verfassung und Staatsrecht in Württemberg sowie über das Staatsangehörigkeitsrecht. Er beging am 1. Februar 1934 Suizid.
Die Medaille von Robert Pauschinger zeigt auf der Vorderseite den Kopf Wilhelm Bazilles im Profil nach rechts. Die Rückseite zeigt eine vierzeilige Inschrift.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Medaille von Rudolf Pauschinger auf Wilhelm Bazille

Medaille auf den 40. Geburtstag von Julius Baum

Julius Baum war ein deutscher Kunsthistoriker, dessen Forschungsschwerpunkte die Kunst des Mittelalters und der Renaissance vor allem Südwestdeutschlands waren. Er war Direktor des Ulmer Museums und Dozent an der Kunstakademie Stuttgart sowie an der Technischen Hochschule Stuttgart. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde ihm, als Sohn eines jüdischen Fabrikanten, die Berufsausübung verboten. Im Zuge der Reichsprogramnacht im November 1938 wurde er festgenommen und mehr als vier Wochen im "Schutzhaftlager" Welzheim inhaftiert. Anschließend gelang ihm die Flucht in die Schweiz, wo er bis zum Kriegsende lebte. Von 1947 bis zu seinem Ruhestand 1952 war er unter anderem Direktor des Württembergischen Landesmuseums. Unter seiner Leitung wurden die ausgelagerten Bestände des Landesmuseums wieder zusammengeführt und neu präsentiert sowie der Wiederaufbau des Alten Schlosses in Angriff genommen.
Die Medaille zeigt auf der Vorderseite den Kopf Julius Baums nach links. Die Rückseite zeigt einen stilisierten Baum.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Medaille auf den 40. Geburtstag von Julius Baum

Medaille zum 65. Geburtstag von Ulrich Klein

Dr. Ulrich Klein, der seit 1981 das Münzkabinett im Landesmuseum Württemberg leitete, feierte im Oktober 2007 seinen 65. Geburtstag und wurde nach über 26-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet. Diesen Festtag nahm der Württembergische Verein für Münzkunde, dem der Geehrte von 1981 bis 2012 vorstand, zum Anlass, Ulrich Klein eine Medaille zu widmen.
Diese Medaille zeigt auf ihrer Vorderseite den Jubilar im Profil nach rechts; die weiteren Elemente verweisen auf die bedeutenden Katalogwerke Kleins, insbesondere zur württembergischen Numismatik. Die Rückseite der Medaille zeigt mit dem Münzkabinett in einem Turm des Alten Schlosses in Stuttgart die langjährige Wirkungsstätte des Jubilars.
Die Medaille wird im Depot aufbewahrt.
[Matthias Ohm]

Medaille zum 65. Geburtstag von Ulrich Klein

Medaille aus den Resten des Zeppelins LZ 4

Nach langer Entwicklungszeit stand das Zeppelin-Luftschiff 1908 kurz vor dem wirtschaftlichen Durchbruch. Als das Luftschiff LZ 4 während einer 24-stündigen Testfahrt am 5. August 1908 bei Echterdingen notlanden musste, wurde es von einer Gewitterbö aus den Ankern gerissen. Das Gas entzündete sich, und das Schiff brannte völlig aus.
Mit diesem Desaster schien das Schicksal der "Zeppeline" besiegelt. Doch die Katastrophe von Echterdingen wurde zum "Wunder von Echterdingen". Eine Welle der Hilfsbereitschaft in ganz Deutschland erbrachte in kurzer Zeit Spenden in Höhe von gut 6 Millionen Mark, die es Graf von Zeppelin ermöglichten, seine Arbeit fortzusetzen.
Als Andenken an das "Wunder von Echterdingen" wurden auch aus dem Aluminiumgestänge des ausgebrannten Luftschiffs Medaillen gefertigt, darunter dieses Exemplar.
Die Medaille wird im Depot aufbewahrt.
[Matthias Ohm]

Medaille aus den Resten des Zeppelins LZ 4

Medaille auf Andreas Burckhardt

Der Jurist Dr. Andreas Burckhardt (1594-1651) war Kanzler des württembergischen Herzogs Eberhard III (reg. 1614-1674). Er begleitete den Diplomaten Konrad Varnbühler (1595-1657) zu den Verhandlungen in Münster und Osnabrück und konnte erreichen, dass das Herzogtum Württemberg 1648 in den Vorkriegsgrenzen wiederhergestellt wurde.
Die Vorderseite der Medaille zeigt das Porträt von Burckhardt, auf der Rückseite finden sich sein Wappen und der Wahlspruch TANDEM PATIENTIA VICTRIX - Am Ende siegt die Geduld. Diese Medaille gehört zu einer Serie, die Friedensstifter von 1648 zeigt und die Georg Wilhelm Vestner vermutlich im Hinblick auf 100. Jubiläum des Westfälischen Friedens schuf.
[Matthias Ohm]

Medaille auf Andreas Burckhardt

Medaille auf Nicolaus Guibal

Der aus Lothringen stammende Nicolas Guibal wurde 1750 von Herzog Carl Eugen (reg. 1774-1793) zum "Premier Peintre" am württembergischen Hof ernannt. Guibal schuf unter anderem Entwürfe für die Innenausstattung der Schlösser Monrepos und Solitude. Als Lehrer an der Académie des Arts und an der Hohen Carlsschule in Ludwigsburg und Stuttgart beeinflusste er eine Vielzahl von schwäbischen Künstlern, darunter Johann Heinrich Dannecker oder Nikolaus Friedrich von Thouret.
Die Medaille von Adam Rudolf Werner zeigt auf ihrer Vorderseite Guibal im Profil nach rechts. Die Inschrift auf der Rückseite nennt seinen Titel als erster Hofmaler in Württemberg und bezeichnet ihn als Schüler von Anton Raphael Mengs, einem der bedeutendsten Maler des 18. Jahrhunderts.
[Matthias Ohm]

Medaille auf Nicolaus Guibal

Hans Daucher, Medaille auf Ambrosius Volland, 1534

Die Vorderseiteninschrift nennt den Namen, die akademischen Würden und die politischen Ämter des Dargestellten sowie das Herstellungsjahr: Ambrosius Volland, Doktor beider Rechte, kaiserlicher und württembergischer Kanzler, Hofpfalzgraf, im Jahre des Herrn 1534. Die Rückseite der Medaille zeigt das quadrierte Wappen des Ambrosius Volland, die Umschrift nennt seine Devise: EREPTVS INPELLOR - als Herausgerissener werde ich angetrieben.
In den 7 bis 9 mm starken Rand der Medaille wurde im 18. Jahrhundert eine Widmungsinschrift des Stuttgarter Bürgermeisters Christian Jakob Rheinwald eingeritzt, der dieses Stück Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg schenkte: ANNO 1703 HAT CHRISTIAN IACOB REINWALD IN STVTGART DIS STVCK ZV VNTERDENINGEN EHREN IN DIE KVNSTKAMER VERERT.
[Matthias Ohm]

Hans Daucher, Medaille auf Ambrosius Volland, 1534

Medaille von Jacob Stampfer auf Johannes Oekolampad, nach 1531

Die griechisch-lateinische Inschrift auf der Vorderseite gibt an, dass der Dargestellte 48 Jahre alt war, als er verstarb: EIKON D(octoris) IOANNIS OECOLAMPADII OBIIT ANNO AET(atis) 49 – Bildnis des Doktors Johannes Oekolampad in seinem 49. Lebensjahr. Das Porträt wird von der Jahreszahl 1531 eingerahmt, die vermutlich den Zeitpunkt des Todes, nicht aber das Herstellungsjahr der Medaille angibt. Sie dürfte einige Jahre nach seinem Tod entstanden sein.
Auf der Rückseite findet sich die Inschrift DVM VIXI IN DOMINI FVLSI FAX SPLENDIDA TEMPLO ET NOMEN CVM RE GRATIA DIVA DEDIT – So lange ich lebte, habe ich im Tempel des Herrn wie eine leuchtende Fackel geschienen • Und die göttliche Gnade gab mir den Namen mit der Sache. Dieser Text ist eine Anspielung auf den Familiennamen des Dargestellten: Sein Geburtsname war Hausschein, den er – wie bei Humanisten üblich – ins Griechische übertrug und sich Oekolampad nannte.
[Matthias Ohm]

Medaille von Jacob Stampfer auf Johannes Oekolampad, nach 1531

Medaille auf Theophrast Paracelsus, 1538

Die einseitige großformatige Medaille zeigt den Arzt, Alchemisten und Mystiker Paracelsus im Brustbild nach rechts. Die Umschrift gibt an, dass dieses Porträt in seinem 45. Lebensjahr entstand. Um seinen Hals trägt Paracelsus ein Band, an dem eine Medikamentenkapsel hängt; mit beiden Händen umfasst er einen Mörserstößel, zwei Attrribute, die ihn als Mediziner kennzeichnen.
Neben dem Kopf ist in einem Dreipass das Wappen von Paracelsus dargestellt, ein Schild mit einem Schrägbalken, der mit drei Kugeln belegt ist und von acht Tatzenkreuzen begleitet wird.
[Matthias Ohm]

Medaille auf Theophrast Paracelsus, 1538

Neujahrsmedaille von August Deahna

August Deahna wurde 1849 in Meiningen geboren und war Arzt und Numismatiker. Er starb 1917 in Stuttgart. Die Neujahrsmedaille von August Deahna zeigt auf ihrer Vorderseite das Deahna-Wappen und auf ihrer Rückseite eine achtzeilige Inschrift.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Neujahrsmedaille von August Deahna

Medaille auf Georges Cuvier aus dem Jahr 1820

Georges Cuvier wurde 1769 in Mömpelgard, das damals zum Herzogtum Württemberg gehörte, geboren und war ein französischer Naturforscher. Er studierte vier Jahre an der Hohen Carlsschule in Stuttgart und wurde an das Muséum national d’histoire naturelle von Paris zu berufen. Cuvier gilt als wissenschaftlicher Begründer der Paläontologie und machte die vergleichende Anatomie zu einer Forschungsdisziplin. Er beschäftigte sich mit der Gliederung der Mollusken, der Anatomie und Arteneinteilung der Fische sowie mit Fossilien von Reptilien und Vögel sowie der Osteologie vergangener Lebewesen. Georges Cuvier galt als einer der bekanntesten Verfechter der Kataklysmentheorie, derzufolge in der Erdgeschichte wiederholt große Katastrophen einen Großteil der Lebewesen vernichteten und aus den verbliebenen Arten in darauf folgenden Phasen neues Leben entstanden sei. 1830 entbrannte zwischen Cuvier und Étienne Geoffroy Saint-Hilaire, der an eine Verwandtschaft aller Lebewesen glaubte, der "Pariser Akademiestreit", der unter anderem auch von Johann Wolfgang von Goethe und Alexander von Humboldt verfolgt wurde.
Cuvier war Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Vereinigungen wie der Göttinger Akademie der Wissenschaften, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Royal Society, der American Academy of Arts and Sience und der Leopoldina. Nach ihm sind mehrere Reptilien- und Vogelarten benannt, außerdem ein Mondkrater, ein Asteroid sowie eine Insel in der Antarktis.
Die Medaille aus dem Jahr 1820 zeigt auf der Vorderseite den Kopf Georges Cuvier im Profil nach rechts. Die Rückseite zeigt die ägyptische Göttin Isis nach links stehend, mit der Rechten ein Sistrum hochhaltend.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Medaille auf Georges Cuvier aus dem Jahr 1820

Einseitige Hohlmedaille auf Karl Bader

Die einseitige Hohlmedaille zeigt ein Brustbild Karl Baders mit Brille nach links.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Einseitige Hohlmedaille auf Karl Bader

Taufmedaille auf Johann Georg Blezinger

Die einseitige Medaille in Gussarbeit à jour zeigt die Taufe Christi im Jordan.
Die Erfassung dieser Taufmedaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Taufmedaille auf Johann Georg Blezinger

Medaille auf Freiherr C. L. von Brandenstein zur Feier seines ...

Freiherr Karl Ludwig Friedrich Josef von Brandenstein wurde 1760 in Engelberg (Rems-Murr-Kreis) geboren und besuchte in Stuttgart das Gymnasium. Nach dem Studium in Tübingen und Göttingen trat er 1783 in die staatliche Verwaltung des Herzogtums Oldenburg ein. Während der Besatzung unter Napoleon Bonaparte unternahm er diplomatische Missionen nach Stockholm und Den Haag. Unter Peter I. von Oldenburg hatte er ab 1813 eine Fülle von Ämtern inne, die vor allem die Außenpolitik umfassten.
Die Medaille zeigt auf der Vorderseite den Kopf Karl Ludwigs von Brandensteins im Profil nach links. Die Rückseite zeigt eine dreizeilige Inschrift im Lorbeerkranz.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Medaille auf Freiherr C. L. von Brandenstein zur Feier seines ...

Medaille auf die Silberhochzeit von Alois und Betty Börsch

Alois Börsch wurde am 1. März 1855 in Schwäbisch Gmünd geboren. Er war am Münchner Hauptmünzamt angestellt bevor er 1918 zum Königlich bayerischen Münz- und Hofmedailleur ernannt wurde.
Die Medaille zeigt auf der Vorderseite die einander zugekehrten Brustbilder von Alois (links) und Betty Börscher (rechts) im Blütenkranz. Die Rückseite zeigt ein Putto mit Fackel und Herzschild, darin die Zahl 25.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Medaille auf die Silberhochzeit von Alois und Betty Börsch

Plakette auf Christian Binder

Christian Binder (1775-1840) war württembergischer Hofrat und Numismatiker. Die Plakette zeigt auf der Vorderseite sein Brustbild nach rechts in ovalem Kranzmedaillon. Die Rückseite zeigt eine neunzeilige Inschrift.
Die Erfassung dieser Plakette wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Plakette auf Christian Binder

Plakette auf Christian Binder

Christian Binder (1775-1840) war württembergischer Hofrat und Numismatiker. Die Plakette zeigt auf der Vorderseite sein Brustbild nach rechts in ovalem Kranzmedaillon. Die Rückseite zeigt eine neunzeilige Inschrift.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Plakette auf Christian Binder

Medaille auf Henri Arnaud

Henri Arnaud (1643-1721) war ein Pfarrer und Waldenserführer. Unter seiner Führung kamen die protestantischen Waldenser aus Savoyen an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert nach Württemberg.
Die einseitige Medaille zeigt auf der Vorderseite ein Brustbild Henri Arnauds mit langen Haaren in Talar und Panzer.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Medaille auf Henri Arnaud

Medaille auf den Tod Georges Cuvier

Georges Cuvier wurde 1769 in Mömpelgard, das damals zum Herzogtum Württemberg gehörte, geboren und war ein französischer Naturforscher. Er studierte vier Jahre an der Hohen Carlsschule in Stuttgart und wurde an das Muséum national d’histoire naturelle von Paris zu berufen. Cuvier gilt als wissenschaftlicher Begründer der Paläontologie und machte die vergleichende Anatomie zu einer Forschungsdisziplin. Er beschäftigte sich mit der Gliederung der Mollusken, der Anatomie und Arteneinteilung der Fische sowie mit Fossilien von Reptilien und Vögel sowie der Osteologie vergangener Lebewesen. Georges Cuvier galt als einer der bekanntesten Verfechter der Kataklysmentheorie, derzufolge in der Erdgeschichte wiederholt große Katastrophen einen Großteil der Lebewesen vernichteten und aus den verbliebenen Arten in darauf folgenden Phasen neues Leben entstanden sei. 1830 entbrannte zwischen Cuvier und Étienne Geoffroy Saint-Hilaire, der an eine Verwandtschaft aller Lebewesen glaubte, der "Pariser Akademiestreit", der unter anderem auch von Johann Wolfgang von Goethe und Alexander von Humboldt verfolgt wurde.
Cuvier war Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Vereinigungen wie der Göttinger Akademie der Wissenschaften, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Royal Society, der American Academy of Arts and Sience und der Leopoldina. Nach ihm sind mehrere Reptilien- und Vogelarten benannt, außerdem ein Mondkrater, ein Asteroid sowie eine Insel in der Antarktis.
Die Medaille aus dem Jahr 1832 zeigt auf der Vorderseite den Kopf Georges Cuvier im Profil nach rechts. Die Rückseite zeigt eine 14-zeilige Inschrift in einem Eichenkranz.
Die Erfassung dieser Medaille wurde durch den Numismatischen Verbund in Baden-Württemberg gefördert.
[Kathleen Schiller]

Medaille auf den Tod Georges Cuvier