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Bezirksmuseum Buchen Primiz

Primiz

Porträt von Priester anlässlich der Feier ihrer Primiz mit Primizbraut

[ 11 Objects ]

Aufnahme im Atelier Karl Weiß in Buchen. Abgebildet ist der katholische Priester Willi Wörner anläßlich seiner Primiz im Jahr 1937. Willi Wörner (geb. 6. Juli 1912 in Buchen), ordiniert am 7. März 1937, anschließend Vikar in St. Märgen, Lörrach und Säckingen, am 18. März 1940 als Sanitätssoldat ans Kriegsgefangenenlazarett in Rastatt zum Wehrdienst einberufen, als Sanitätsunteroffizier 1945 in Ostpreußen vermisst.
Als Primizbräute abgebildet: links Cousine Anneliese Link (geb. 6.10.1929), in der Mitte Ingeborg Wörner (geb. 23.12.1930), Tochter des Bruders Josef Wörner.

Primiz Willi Wörner

Joseph Kirchgeßner wurde als Sohn einer Bauernfamilie am 9. Mai 1906 in Buchen geboren und wuchs in der Bahnhofsstraße auf. Er besuchte in Buchen die Volksschule und das Realgymnasium, später das Konvikt in Tauberbischofsheim, wo er 1925 das Abitur ablegte. Nach dem Studium der Theologie in Freiburg wurde er am 16. März 1930 zum katholischen Priester geweiht. Die Primizfeier in seiner Heimatstadt fand am Sonntag, den 23. März 1930 statt.
Pfarrer Kirchgeßner war ein erklärter Gegner des Nationalsozialismus. So wurde er bereits im September 1933 als Kaplan in Ersingen, Lkr. Pforzheim, mit einem Predigtverbot und Ausweisung belegt. 1936 wurde ihm nach einer Predigt zum Rochusfest in Buchen der weitere Aufenthalt in seiner Heimatstadt untersagt. Seit 1947 wirkte Joseph Kirchgeßner als Pfarrer in Baiertal bei Heidelberg. Nach seiner krankheitsbedingten Zurruhesetzung lebte er ab 1971 in Buchen, wo er am 29. Mai 1986 verstarb.

Primiz Josef Kirchgessner (1906-1986)

"Neupriester Balles" aus "Waldauerbach" (heute Mudau) mit seiner Nichte Amanda Balles (geb. 1928) als Primizbraut.

Primiz Neupriester Franz Balles

Primiz "Neupriester Link Mudau". Aufnahme in der Soutane. Eine zweite Aufnahme zeigt den Priester in den liturgischen Gewändern.

Primiz Neuprieser Link Mudau

Der Neupriester August Breunig (geb. 14. Juli 1909 in Hainstadt, gest. 25. Januar 1965 bei Bad Peterstal) im Weißschen Atelier in Buchen. Es entstanden zwei Aufnahmen: einmal mit drei Primitzbräuten (u. a. Margarete Schifferdecker und Maria Weismann) und eine zweite mit der kleinsten Braut. Die Primiz wurde am 22. April 1934 in Hainstadt gefeiert.
Nach dem Theologiestudium in Freiburg und Münster wurde Breunig am 14. April 1934 zum Priester geweiht. Breunig war elf Jahre Vikar in der Karlsruher Kirchengemeinde St. Bernhard, bevor er 1947 die Pfarrei Waibstadt übernahm. Seit 1959 war Breunig Dekan des Kapitels Waibstadt. Er starb bei einem Autounfall.

Primiz August Breunig aus Hainstadt mit seinen Primizbräuten (2 ...

Die Atelieraufnahme vom August 1927 zeigt den Kapuzinerpater Richard mit seiner Primizbraut - wahrscheinlich eine Nichte - aus Anlass der Feier seines 25-jährigen Priesterjubiläums. Der Pater war am 10. August 1902 zum Priester geweiht worden. Weiß hat am Rand der Glasplatte handschriftlich vermerkt "Pater Richard u. Frl. Berberich". Geboren wurde der Pater am 10. August 1868 in Gerlachsheim als Johann Berberich. Die Primizbraut war wohl eine Nichte. Verstorben ist er 1937 im Kapuzinerkloster Mergentheim. (Biogr. Angaben: Dr. Carolin Weichselgartner, Archiv der Deutschen Kapuzinerprovinz Altötting.)

Primizjubiläum Kapuzinerpater Richard

Der Neupriester Joseph Stefan im Kreis seiner Familie aus Anlass der Nachprimiz in Rinschheim am 17. Juli 1910. Josef Stephan (geb. 1. Januar 1886 in Rinschheim, gest. 7. November 1970 in ebd.) studierte nach dem Schulbesuch in Buchen und Tauberbischofsheim in Freiburg katholische Theologie. Am 6. Juli 1910 ordiniert, anschl. Vikar in St. Blasien, Schwarzach und Kappel am Rhein. Im Ersten Welkrieg Feldgeistlicher. 1918/19 Vikar in Jöhlingen und Oppenau, ab 1920 Pfarrer in Mannheim Sandhofen, von 1931 bis 1951 in Allfeld. Ruhestand in Rinschheim.
Josef war das jüngste Kind von Gottfried Stephan (1842-1931) und Generosa, geb. Zeitler (1844-1919), die auf dem Foto in der Mitte sitzen. Stehend in der hinteren Reihe ihre Kinder: Kassian Stephan (1876-1958) mit seiner Frau Maria Noirot (1877-1915) auf der linken Seite, daneben die Tochter Maria Generosa (1872-1959), eine Ordensschwester, in der Mitte der Neupriester Joseph, rechts neben ihm seine Schwester Anna Maria Stephan (1870-1953) und ihr Ehemann Wendelin Linsler (1869-1949).

Neupriester Joseph Stephan aus Rinschheim im Kreis seiner Familie

Straßenschmuck für die Doppelprimiz der Neupriester Alois Wilhelm Ehmann (1886-1973) und Josef Stephan (1886-1970) am 17. Juli 1910 in Rinschheim. Ein Teil der Festgäste lässt sich vor Beginn der Feier (?) an der Dorfstraße ablichten, darunter auch der Neupriester Alois Ehmann (als 3. von links am Bildrand zu sehen).

Doppelprimiz in Rinschheim

Abgebildet ist ein Neupriester mit seinen "Primizbräutchen" im Kreis der Familie. Ort, Zeit und Namen sind unbekannt. Die Uniform deutet auf die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg hin. Gläubige Familien in den armen Orten des Odenwaldes und des Baulandes wie z. B. Rinschheim stellten über Jahrzehnte den Nachwuchs für die katholische Kirche. Wie sehr oft in den kinderreichen Familien waren - wie zu erkennen - auch zwei junge Frauen aus der Familie in ein Kloster eingetreten.
Oben an der Tür ist ein handgeschriebenes und mit religiösen Symbolen geschmücktes Plakat angebracht. Der Text ist nur zum Teil zu lesen: "Heimgekehrt im Priester[kleid] grüßen wir Dich [...]".

Primiz Familienbild

Abgebildet ist ein recht jung wirkender Neupriester mit seiner Primizbraut. Ort, Zeit und Namen sind unbekannt. Die Kleidung und die Requisiten im Atelier Weiß deuten jedoch auf die Zeit vor oder um den Ersten Weltkrieg hin.

Primiz

Abgebildet ist ein Neupriester mit seiner "Primizbraut". Ort, Zeit und Namen sind unbekannt. Die Kleidung und die Requisiten im Atelier Weiß deuten jedoch auf die Zeit vor oder um den Ersten Weltkrieg hin.

Primiz