museum-digitaldeutschland

Close

Search museums

Close

Search collections

Museum für Stadtgeschichte Templin Glasmarken

Glasmarken

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Durch den Druck beim Prägen eines großen Glaspostens entstanden Wulstränder,die einige Marken dieser Objektgruppe aufweisen. Früher wurden die Siegel gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. In der heutigen Zeit befinden sie sich in der Regel am unteren Rand oder auf dem Boden von Flaschen und Gläsern. Die Glasmarken dieser Sammlung stammen aus der "Grünen Waldglashütte" in Annenwalde, die 1754 von einem mecklenburgischen Glasmacher am Densowsee gebaut wurde. Der neu entstandene Ort wurde zu Ehren seiner Frau, Anna-Margarete, Annenwalde genannt. Bis 1865, dem Jahr der Schließung, produzierte man dort die verschiedensten Flaschen und Gläser aus Waldglas. Im Jahre 2000 wurde der Neubau der Glashütte eingeweiht. Sie gewährt heute noch den Besuchern Einblicke in Glasherstellung und -verarbeitung.

[ 23 Objects ]

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der „Grünen Waldglashütte“ in Annenwalde. Dort wurden von 1754 bis 1865, dem Jahr der Schließung, die verschiedensten Flaschen und Gläser vorwiegend aus Waldglas produziert. Obwohl der Rand der Glasmarke an zwei Seiten abgebrochen ist, kann man sie noch sehr gut identifizieren. Sie trägt die Prägung: „G ANNENWALDE“ und wurde aus grünem Glas hergestellt.

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der „Grünen Waldglashütte“ in Annenwalde. Dort wurden von 1754 bis 1865, dem Jahr der Schließung, die verschiedensten Flaschen und Gläser vorwiegend aus Waldglas produziert. Der Flaschenstempel ist gut erhalten, rund und aus braunem Glas. Deutlich erkennt man die Prägung „ANNENWALDE N: 12“ und den preußischen Adler mit den typischen Insignien der Macht: Krone, Zepter und Reichsapfel.

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der „Grünen Waldglashütte“ in Annenwalde. Dort wurden von 1754 bis 1865, dem Jahr der Schließung, die verschiedensten Flaschen und Gläser vorwiegend aus Waldglas produziert. Der runde Flaschenstempel weist einen durch den Prägedruck entstandenen wulstigen Rand und den Schriftzug „ANNENWALDE NO 11“ auf.

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der „Grünen Waldglashütte“ in Annenwalde. Dort wurden von 1754 bis 1865, dem Jahr der Schließung, die verschiedensten Flaschen und Gläser vorwiegend aus Waldglas produziert. Dieser Flaschenstempel hat eine ovale Form und wurde aus grünem Glas geprägt. Die Randwölbung ist unregelmäßig und endet in einer Art Tropfen. Deutlich ist der Aufdruck: „NO 7 ANNENWALDE 1771“ zu lesen. Er identifiziert das Siegel hinsichtlich des Herstellungsortes und der Zeit der Prägung.

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der „Grünen Waldglashütte“ in Annenwalde. Dort wurden von 1754 bis 1865, dem Jahr der Schließung, die verschiedensten Flaschen und Gläser vorwiegend aus Waldglas produziert. Dieser Flaschenstempel wurde unregelmäßig geprägt und der gewölbte Rand ist an einer Seite beschädigt. Trotzdem kann man den preußischen Adler, das Herstellungsjahr 1785 und den Ort der Glashütte „ANNENWALDE NO 5“ deutlich erkennen.

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der "Grünen Waldglashütte" in Annenwalde. Dort wurden von 1754 bis 1865, dem Jahr der Schließung, die verschiedensten Flaschen und Gläser vorwiegend aus Waldglas produziert. Bei diesem Flaschenstempel handelt es sich um einen recht regelmäßigen Prägedruck mit gleichmäßig gewölbtem Rand aus Waldglas. Das Herstellungsjahr 1771, der Ort der Glashütte "ANNENWALDE" und die Prägenummer "NO 5" sind deutlich erkennbar.

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der „Grünen Waldglashütte“ in Annenwalde. Dort wurden von 1754 bis 1865, dem Jahr der Schließung, die verschiedensten Flaschen und Gläser vorwiegend aus Waldglas produziert. Dieser Flaschenstempel hier besitzt keinen gewölbten Rand, was auf die Verwendung eines kleineren Glaspostens bei der Fabrikation schließen lässt. Hergestellt wurde er aus Waldglas und hat die Prägung „NO 2 ANNENWALDE 1771“.

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der „Grünen Waldglashütte“ in Annenwalde. Dort wurden von 1754 bis 1865, dem Jahr der Schließung, die verschiedensten Flaschen und Gläser vorwiegend aus Waldglas produziert. Obwohl der Rand des Flaschenstempels beschädigt ist, kann man die Prägung „ANNENWALDE 1755“ deutlich erkennen.

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der „Grünen Waldglashütte“ in Annenwalde. Dort wurden von 1754 bis 1865, dem Jahr der Schließung, die verschiedensten Flaschen und Gläser vorwiegend aus Waldglas produziert. Diese Glasmarke hier wurde aus Waldglas hergestellt und hat einen gleichmäßigen wulstigen Rand, der bei Verwendung größerer Glasposten zum Prägen entsteht. Die Aufschrift „ANNENWALDE“ ist deutlich zu erkennen. Vom Herstellungsjahr hingegen sind nur die ersten beiden Ziffern „17“ lesbar.

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der „Grünen Waldglashütte“ in Annenwalde. Dort wurden von 1754 bis 1865, dem Jahr der Schließung, die verschiedensten Flaschen und Gläser vorwiegend aus Waldglas produziert. Beim Prägen dieses grünen Flaschenstempels entstand ein tropfenförmiges Siegel. Es zeigt den Schriftzug „A ANNENWALDE 1766“.

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der II. "Königlichen Glashütte" Chorin. Dort wurden von 1747 bis 1772, dem Jahr der Schließung, Bouteillen, runde Fensterscheiben und verschiedene Sorten Trink- und Apothekengläser produziert. Bei diesem Flaschenstempel handelt es sich um einen unregelmäßigen Prägedruck mit leicht gewölbtem Rand aus gelblichem Glas. Man erkennt die Prägung "C M", den Ort der Glashütte "Chorin" und einen Teil des Herstellungsjahres "175 ".

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der II. "Königlichen Glashütte" Chorin. Dort wurden von 1747 bis 1772, dem Jahr der Schließung, Bouteillen, runde Fensterscheiben und verschiedene Sorten Trink- und Apothekengläser produziert. Bei diesem Flaschenstempel handelt es sich um einen recht regelmäßigen Prägedruck mit gleichmäßig gewölbtem Rand aus Waldglas. Man erkennt die Prägung "E A", den Ort der Glashütte "Chorin" und das Herstellungsjahr "1755".

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der II. "Königlichen Glashütte" Chorin. Dort wurden von 1747 bis 1772, dem Jahr der Schließung, Bouteillen, runde Fensterscheiben und verschiedene Sorten Trink- und Apothekengläser produziert. Bei diesem Flaschenstempel handelt es sich um einen recht regelmäßigen Prägedruck mit leicht gewölbtem Rand aus dunklem Glas. Man erkennt die Prägung "GFA", den Ort der Glashütte "Chorin" und das Herstellungsjahr "1751".

Flaschenstempel

Diese Glasmarke stammt aus der VII. Glashütte in Grimnitz bei Joachimsthal. Der Aufbau der ersten Glashütte in Grimnitz erfolgte 1571 unter dem Kurfürsten Johann Georg durch dessen Leibarzt und Hofalchimisten Leonhard Thurneysser, der sie bis 1784 leitete. Der Sitz der Grimnitzer Glashütte wurde bis 1792 zunächst in Joachimsthal mehrfach verlegt und gelangte dann über Althüttendorf nach Neugrimnitz, dem Ursprungsort. Produziert wurden in Grimnitz Tafelglas, Flaschen, Apothekenfläschchen, Ampullen, Schröpf- und Vorratsgläser, aber auch Butzenscheiben. Die hier abgebildete runde Glasmarke aus hellem Glas besitzt einen gewölbten Rand und eine gleichmäßige Prägung des Ortes der Glashütte "GRIMNITZ" und des Herstellungsjahres "1757".

Flaschenstempel

Diese Glasmarke stammt aus der VII. Glashütte in Grimnitz bei Joachimsthal. Der Aufbau der ersten Glashütte in Grimnitz erfolgte 1571 unter dem Kurfürsten Johann Georg durch dessen Leibarzt und Hofalchimisten Leonhard Thurneysser, der sie bis 1784 leitete. Der Sitz der Grimnitzer Glashütte wurde bis 1792 zunächst in Joachimsthal mehrfach verlegt und gelangte dann über Althüttendorf nach Neugrimnitz, dem Ursprungsort. Produziert wurden in Grimnitz Tafelglas, Flaschen, Apothekenfläschchen, Ampullen, Schröpf- und Vorratsgläser, aber auch Butzenscheiben. Die hier abgebildete runde Glasmarke aus Waldglas besitzt einen gewölbten, etwas beschädigten Rand, eine Prägung des Ortes der Glashütte "GRIMNITZ" und des Herstellungsjahres "1755".

Flaschenstempel

Dieser Flaschenstempel stammt aus der königlichen Glashütte Zechlin, einem Ortsteil der Stadt Rheinsberg, die von 1741 bis 1799 in Betrieb war. Sie lag am Südufer des Großen Wumm-Sees und war der Zweigbetrieb der weißen Glashütte in Zechlin für die Herstellung von grünem Glas. Produziert wurden Kisten- und Fensterglas, Bouteillen und Medizingläser. Die Hüttenstilllegung erfolgte 1799 und der Abriss 1800. Die aus Waldglas hergestellte Glasmarke besitzt einen durch die Prägung entstandenen gewölbten Rand. Gut lesbar sind der Ort der Glashütte "ZECHLIN", das Herstellungsjahr "1755" und die Buchstaben "CM".

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Dieser Flaschenstempel wurde in der ehemaligen Glashütte Alt-Globsow hergestellt. Dort betrieb der Glasmacher Johann Peter Heinze aus Thüringen seit 1752 eine Glashütte und produzierte weißes und grünes Tafelglas sowie Apothekerglas, das u.a. für die Waisenhausapotheke der "Franckeschen Stiftungen zu Halle" und nach Hamburg abgegeben wurde. Unter der Leitung der Tochter Johanna Luise Pirl zog die Glashütte in das heutige Neuglobsow. Hier erlebte die Fertigung des mundgeblasenen Glases Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Höhepunkt, bevor die Glashütte 1890 geschlossen wurde. Bei diesem Flaschenstempel handelt es sich um einen regelmäßigen Prägedruck aus Waldglas. Deutlich sind der Adler mit der Jahreszahl "1814", der Ort der Glashütte "GLOBSOW" und die Prägenummer "NO 3" zu erkennen.

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der II. "Königlichen Glashütte" Chorin. Dort wurden von 1747 bis 1772, dem Jahr der Schließung, Bouteillen, runde Fensterscheiben und verschiedene Sorten Trink- und Apothekengläser produziert. Bei diesem Flaschenstempel handelt es sich um einen ovalen Prägedruck aus hellgrünem Glas, von dem ein Teil abgebrochen ist. Man erkennt die unvollständige Prägung des Ortes der Glashütte "Chorin", das Herstellungsjahr "1747" und die Buchstaben "CZ".

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Diese Glasmarke stammt aus der privaten grünen Glashütte in Alt Placht, einem ehemaligem Gutsdorf, das heute zum Ortsteil Densow der Stadt Templin im brandenburgischen Landkreis Uckermark gehört. Sie wurde von Christian Ludwig Rathmann (Hüttenbesitzer in Basdorf) errichtet. Dort stellten in den Jahren 1845-1869 zeitweilig 12 Glasbläser grünes Glas, besonders Flaschen her. Auf diesem Flaschenstempel erkennt man deutlich die Prägung des Adlers, die Zahl "1", den Buchstaben "Q" und den Standort der Glashütte "Alt Placht". Von der Prägungsnummer erkennt man nur "No", da die Glasmarke beschädigt ist..

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der "Grünen Waldglashütte" in Annenwalde. Dort wurden von 1754 bis 1865, dem Jahr der Schließung, die verschiedensten Flaschen und Gläser vorwiegend aus Waldglas produziert. Bei diesem Flaschenstempel handelt es sich um einen recht regelmäßigen Prägedruck mit gewölbtem Rand aus Waldglas. Der Adler mit dem Herstellungsjahr "1800", der Ort der Glashütte "ANNENWALDE" und die Prägenummer "NO 10" sind deutlich zu erkennen.

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der II. "Königlichen Glashütte" Chorin. Dort wurden von 1747 bis 1772, dem Jahr der Schließung, Bouteillen, runde Fensterscheiben und verschiedene Sorten Trink- und Apothekengläser produziert. Bei diesem Flaschenstempel handelt es sich um einen fast regelmäßigen Prägedruck aus Waldglas. Man erkennt den vollständigen Namen des Ortes der Glashütte "Chorin", das Herstellungsjahr "1755" und die Buchstaben "D A".

Flaschenstempel

Als Glasmarke wird ein typisches Siegel bezeichnet, das früher die Hüttenherkunft der Gläser und Flaschen dokumentierte. Dazu setzte der Glasmacher während der Fabrikation einen mittels Stempel geprägten Glasposten auf Hohlglas. Früher wurden sie gut sichtbar an der Flaschenschulter oder am Flaschenbauch angebracht. Das hier abgebildete Glassiegel stammt aus der "Königlichen Glashütte" Dölln (Dellen). Dort stellte man in den Jahren 1726/27-1744 grünes Hohlglas, besonders Flaschen und Tafelglas her. Bei diesem Flaschenstempel handelt es sich um einen regelmäßigen Prägedruck aus hellem Glas mit fast gleichmäßig gewölbtem Rand. Man erkennt die Prägung des Ortes der Glashütte "Dellen". Ober- und unterhalb des Namens befindet sich ein Stern.

Flaschenstempel

Diese Glasmarke stammt aus der VII. Glashütte in Grimnitz bei Joachimsthal. Der Aufbau der ersten Glashütte in Grimnitz erfolgte 1571 unter dem Kurfürsten Johann Georg durch dessen Leibarzt und Hofalchimisten Leonhard Thurneysser, der sie bis 1784 leitete. Der Sitz der Grimnitzer Glashütte wurde bis 1792 zunächst in Joachimsthal mehrfach verlegt und gelangte dann über Althüttendorf nach Neugrimnitz, dem Ursprungsort. Produziert wurden in Grimnitz Tafelglas, Flaschen, Apothekenfläschchen, Ampullen, Schröpf- und Vorratsgläser, aber auch Butzenscheiben. Die hier abgebildete runde Glasmarke aus Waldglas besitzt einen leicht gewölbten unregelmäßigen Rand und eine gleichmäßige Prägung des Ortes der Glashütte "GRIMNITZ", des Herstellungsjahres "1766" und der Nummer "NO 13".

evtl. IV 237, Zugangsnr.:534
Schenkung von Frau Math. Dornfeld, 20.10.1958