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Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Kunstmuseum Moritzburg Hans Finsler, Werkgruppe Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein

Hans Finsler, Werkgruppe Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein

Finslers Hinwendung zum Photographenberuf begann mit dem Photographieren der Erzeugnisse der ’Werkstätten der Stadt Halle, Staatlich-Städtische Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein’. Sie ist ab 1926 dokumentiert [...], begann aber möglicherweise schon im Vorjahr, als Finsler das Studium der Kunstgeschichte abbrach und im Herbst seine Tätigkeit an der Kunstgewerbeschule (Verwaltung der Bibliothek, Unterricht in Kunstgeschichte) von 12 auf 23 Wochenstunden ausdehnte. Die Aufnahmen dienten der Dokumentation und der Werbung.

Bei seinem Wegzug von Halle im März 1932 ließ Finsler fast alle Photographien dieses Themenkreises zurück. Im Nachlaß befinden sich nur wenige Abzüge und Repronegative. Rund 600 Aufnahmen - Glasnegative, Kontaktabzüge und Vergrößerungen - verwahren das Stadtarchiv Halle (Nachlaß Wilhelm Nauhaus) und das Archiv der Hochschule für Kunst und Design [Halle]. Diese Photographien wurden durch Schriftvergleich (Notizen auf den Negativhüllen) und durch Zuweisung (u.a. Nachlaß Wilhelm Nauhaus) teilweise als Arbeiten Finslers identifiziert. Keine von ihnen ist datiert. Die auf den Glasnegativen vermerkte Signatur, z.B. ’Em(ail) 23’ ist oft der einzige Hinweis für eine thematische und zeitliche Einordnung. Über den ursprünglichen Umfang der Werkgruppe lassen sich nur Vermutungen anstellen. Schlecht dokumentiert sind vor allem die Jahre 1926 und 1927" (Hans Finsler, Neue Wege der Photographie, Hrsg. im Auftr. der Staatlichen Galerie Moritzburg, Halle von Göltz, Klaus E.; Immisch, Theo; Romanus, Peter; Wendelberger, Axel, Leipzig 1991, S. 186).

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