museum-digitaldeutschland

Close

Search museums

Close

Search collections

Technikforum Backnang Gerberei [G 15]

Stiftenrad-Flächenmessmaschine

Stiftenrad-Flächenmessmaschine (Techniksammlung Backnang CC BY)
Provenance/Rights: Techniksammlung Backnang (CC BY)

Description

Die wichtigste Messmaschine für die Bestimmung des Flächeninhalts der unregelmäßig geformten Lederhaut war bis zur Einführung elektronischer Messverfahren die Stiftenradmessmaschine, eine Erfindung des Ingenieurs Gustav Adolf Schettler, die 1912 patentiert wurde. Schettler arbeitete damals in Leicester für das neue englische Zweigwerk der Gerbereimaschinenfabrik Turner aus Oberursel.
Das Leder wird über eine Zuführungsvorrichtung auf ein Walzensystem geschoben und geglättet. Beim Durchlauf durch die Maschine wird die Lederfläche mit Metallstiften abgetastet und deren Verschiebung durch ein aufwendiges mechanisches Getriebe auf Zeigergeräte übertragen.
Vor der Messung wird die Anzeigegenauigkeit der Maschine mit Kontrollflächen aus Metall oder Kunststoff (50 dm²) überprüft. Dieser Kontrollgang wird während der Messung mehrfach wiederholt. Die Genauigkeit beträgt plus/minus 1 Prozent. Messmaschinen für Flächenmessungen sind eichpflichtig. Mit der Stiftenrad-Messmaschine wurden auch Schiedsmessungen vorgenommen, wenn zwischen Handelspartnern Unstimmigkeiten auftraten.
Die um 1940 von der Maschinenfabrik Moenus AG in Frankfurt gebaute Maschine war in der Backnanger Lederfabrik Räuchle in Betrieb.

Material / Technique

Diverse Materialien

Measurements ...

Arbeitsbreite 2440 mm

Created ...
... who:
... when [about]
... where

Tags

 /> </a><a href= /> </a><a href=

[Last update: 2017/04/20]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.