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Museum August Kestner Antike Kulturen [1891.23]

Aschenkiste mit Eteokles und Polyneikes

Aschenkiste mit Eteokles und Polyneikes (Museum August Kestner CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum August Kestner / Christian Rose (CC BY-NC-SA)
"Aschenkiste mit Eteokles und Polyneikes

Provenance/Rights: 
Museum August Kestner (CC BY-NC-SA)

"Aschenkiste mit Eteokles und Polyneikes

Provenance/Rights: 
Museum August Kestner (CC BY-NC-SA)

"Aschenkiste mit Eteokles und Polyneikes

Provenance/Rights: 
Museum August Kestner (CC BY-NC-SA)

Description

Besonders gern haben die Etrusker die durch Homer überlieferten Mythen übernommen, wie man in den Reliefs der Chiusiner und Volterraner Aschenkisten sehen kann. Eine Gruppe Chiusiner Urnen stellen den Todeskampf von Eteokles und Polyneikes dar, beide Söhne des Ödipus, des Königs von Theben, also eine Geschichte aus dem thebanischen Sagenkreis.
Ödipus hatte – als ausgesetztes Findelkind – unwissend seinen leiblichen Vater erschlagen und ebenso unwissend seine leibliche Mutter geheiratet. Als das bekannt wurde, ging er in die Verbannung. Zuvor verfluchte er seine Söhne, da sie ihn geschmäht und an seiner Verbannung mitgewirkt hatten.
Die beiden Brüder wollten jährlich wechselnd, gemeinsam Theben regieren. Als Eteokles diese Vereinbarung brach und die Regierungsgewalt nicht wieder abgeben wollte, sammelte Polyneikes ein Heer gegen ihn. Im Kampf töteten sich die Brüder gegenseitig. (AVS)

Material/Technique

Ton / bemalt

Measurements

Length
30,5 cm
Width
16,5 cm
Height
22 cm
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... When
... Where More about the place

Relation to people

Literature

Keywords

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Ongoing exhibitions

  • DescriptionSieben moderne, in Nepal handgeknüpfte Teppiche stehen im Zentrum dieser Ausstellung. Entstanden sind diese nach Entwürfen der Künstlerin Linde Burkhardt, die sich intensiv mit dem Leben der Etrusker auseinandergesetzt hat. Die Bildmotive der Teppiche rezipieren verschiedene Aspekte des etruskischen Lebens: die Schrift und die Erkundung des Götterwillens sowie die gesellschaftlichen Strukturen, die sich im Gastmahl und musikalischen Vergnügungen äußern. Auch Fragen des Austausches mit den Griechen werden thematisiert, ebenso die Bedeutung von Flora und Fauna. Auf diese Weise verbinden sich Antike und Gegenwart. Die Kultur der Etrusker ist zwischen 800 und 50 v. Chr. in den heutigen italienischen Regionen Toskana, Umbrien und Latium nachweisbar. Nach der Eroberung dieser Gebiete durch die Römer und deren immer stärker werdende Einflussnahme (300 bis 90 v. Chr.) ging die etruskische Kultur in der des Römischen Reichs auf. Doch die Nachwirkungen von Alltag, Sitten und Kunst sind bis heute zu spüren. Originalobjekte etruskischen Kunstschaffens ergänzen und vertiefen die Themen der Teppichmotive. August Kestner, dem das Museum einen Großteil seiner etruskischen Sammlung verdankt, entdeckte sein Interesse für die Etrusker bei Reisen. In Tarquinia hat er 1827 selbst Ausgrabungen durchgeführt. In Vulci verfolgte er ab 1828 die Entdeckungen Lucien Bonapartes mit großer Neugier und Begeisterung. Die repräsentative Sammlung etruskischer Artefakte im Museum August Kestner ermöglicht durch ihr breites Spektrum ein nahezu lückenloses Bild etruskischen Kunsthandwerks. Es sind vor allem Gefäßkeramik, figürliche Bronze- und Terrakotta-Plastik sowie qualitätvolle geschnittene Steine. Das Museum August Kestner ist nach dem Museo Archeologico Nazionale di Siena im Museumskomplex Santa Maria della Scala erst das zweite Museum, das alle sieben Teppiche eingebettet in einen kulturhistorischen Kontext präsentiert.
    From
    Until
Museum August Kestner

Object from: Museum August Kestner

Das Museum August Kestner ist benannt nach August Kestner (1777-1853). Das älteste städtische Museum in der Landeshauptstadt Hannover wird von ...

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