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Museum SchPIRA Medienstation [Stadtarchiv Speyer, 1U Nr. 247f.]

Deutsch-hebräische Dokumente zum Speyerer Judenrat

Deutsch-hebräische Dokumente zum Speyerer Judenrat (Stadtarchiv Speyer CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Stadtarchiv Speyer (CC BY-NC-SA)

Description

Aufgrund der Verpfändungen und schwindenden Einnahmen des Königs an den Juden von Speyer rückte der Speyerer Rat immer mehr auch in eine Schutzrolle hinein. Dies auch deswegen, weil man dadurch die an die Stadt verpfändeten Einnahmen sichern konnte. Andererseits erkannte der Speyerer Rat ausdrücklich die Kompetenzen des zwölfköpfigen Judenrates an, dem ein "Judenbischof" vorstand. Diese Selbstverwaltungsorgane wurden etwa im Jahr 1333 durch zwei Urkunden garantiert: Mehrere Juden hatten mithilfe von Ratsmitgliedern versucht, in den Judenrat zu gelangen, was aber von diesem vereitelt werden konnte. Die Stadt ließ ihre Kandidaten fallen und erkannte die Autonomie des Judenrates an. Der Judenrat verzichtete seinerseits auf die Bestrafung der unrechtmäßigen Bewerber. Beide Urkunden sind deshalb eine Seltenheit, weil sie auf der Rückseite bzw. beiliegend von den Speyerer Juden in hebräischen Schriftzeichen bestätigt wurden.

Written ...
... When
... Where

Relation to places

Relation to time

Literature

Links / Documents

Keywords

[Relation to time] [Relation to time]
1301 - 1350
Written Written
1333
1300 1352

Object from: Museum SchPIRA

Um das Museum SchPIRA einzurichten, stellten das Historische Museum der Pfalz und das Landesamt für Denkmalpflege Dauerleihgaben der ...

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[Last update: 2019/07/01]

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