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Stiftung Händel-Haus Halle Musikinstrumentensammlung [MS-639]

Orgel

Orgel (Stiftung Händel-Haus Halle CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Stiftung Händel-Haus Halle (CC BY-NC-SA)

Description

Die kleine spätbarocke Kirchenorgel ist das größte Musikinstrument der Ausstellung "Historische Musikinstrumente" im Händel-Haus. Sie wurde von Johann Gottlieb Mauer 1770 ursprünglich für die evangelische Kirche in Tegkwitz bei Altenburg gebaut. Nachdem Mitte der 1970er Jahre das Gerücht aufgekommen war, dass Tegkwitz einem Braunkohletagebau weichen müsse, verkaufte die Gemeinde ihre Orgel 1978 an eine Kirchengemeinde in Leipzig, wo sie jedoch nie zum Einsatz kam. Von dieser Gemeinde erwarb das Händel Haus 1993 das leider nicht mehr vollständig erhaltene Instrument.
Nach dreijährigem Wiederaufbau in der Restaurierungswerkstatt des Händel-Hauses, finanziell unterstützt durch die Stadt Halle, das Land Sachsen Anhalt und die Bundesregierung, erklingt die Orgel in ihrer ursprünglichen Disposition mit neun Registern auf dem Manual und drei Registern am Pedal. Die Stimmtonhöhe liegt bei a1 = 466 Hz (Chorton), die Stimmung ist nach Georg Andreas Sorge (1764) wohltemperiert eingerichtet.
Die Orgel wurde so aufgestellt, dass ihr Prospekt in die Ausstellung zeigt, aber auch von der Glashalle noch sichtbar bleibt - ein Ort, der sich aufgrund seiner langen Nachhallzeiten, denen einer Kirche vergleichbar, gut für Orgelkonzerte eignet. Im Unterschied zur Kirche in Tegkwitz, wo sie ohne Gehäuserückwand an der Wand gestanden hatte, steht sie nun frei im Raum, und man kann gut das Innenleben sowohl von der Seite als auch von oben von der zweiten Ausstellungsetage aus studieren.

Material / Technique

Zinn, Leder, Holz

Measurements ...

Tastenumfang: C, D-c3 (Manual), C/D-c 1 (Pedal)

Created ...
... who:
... when
... where

Literature ...

Tags

[Last update: 2015/06/23]

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