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Münzkabinett Medaillen 20. Jh. bis heute [18248695]

Schwarzbach, Anna Franziska: Gründling

https://ikmk.smb.museum/mk-edit/images/n50/50333/vs_org.jpg (Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Reinhard Saczewski (CC BY-NC-SA)
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Provenance/Rights: 
Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz (CC BY-NC-SA)

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Provenance/Rights: 
Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz (CC BY-NC-SA)

Description

Vorderseite: Gnomhafte Figur vor dem Sprung in das Wasser.
Rückseite: Ausschnitthaft die Schenkel und Scham einer Frau.
Rand: A. F. SCHWARZBACH M M 9255 Ag 72 GRAMM

Die vorliegende Silbermedaille ist Bestandteil von Anna Franziska Schwarzbachs Projekt KUNST GELD. Sie ist als Kunstwährung der Stadt Magdeburg konzipiert. Die weibliche Scham als Motiv wurde von Schwarzbach auch für ihren ´Mägdetaler´, der ebenfalls zur Magdeburger Kunstwährung geschaffen wurde, gewählt. - Das eingangs erwähnte Projekt KUNST GELD wurde im Jahr 1992 von einer Gruppe Berliner Medailleure mit Schwarzbach als ´Rädelsführerin´ gegründet. Aus der frustrierenden Situation, dass Kunstschaffen ständig nach dem Nutzwert befragt wurde und nur gewollt war, wenn es einen finanziellen Gewinn erwirtschaftete, rief Schwarzbach über die Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst das ´Kunst Geld 93´-Projekt ins Leben. Ziel war die Kreierung von ´Kunst-Währung´ oder ´Kultur-Not-Geld´. Aus Briefen Schwarzbachs jener Zeit erfährt man über das Projekt Folgendes: ´... eine Währung der Hoffnung, eine Währung in Spe (für alle Spe-Culanten, Picasso-Groschen)´, deren Erlöse direkt den Künstlern zukommen sollte. Und nach den Künstlern dürften auch die Speck-Kulanten davon profitieren. Mit diesem künstlerischen Notgroschen sollte nicht allein auf die prekäre Lage der Kunstschaffenden aufmerksam gemacht werden, sondern er sollte eben auch zur Finanzierung, zur eigenständigen Deckung der Ausgaben, benutzt werden: Kunst schafft Kunst.´ Dieses Kunstgeld dürfte dabei gerne, so Schwarzbach, auch von all jenen ´verkümmerten Seelen´ erworben werden, die einem Ablasshandel gleich ihr Gewissen gegenüber der Kunst erleichtern wollten. Vom 10. bis 12. Juni 1993 wurde das ´Kunst-Geld´ erstmals versteigert. So entstanden beispielsweise der ´Fitzenreiter-Pfennig´, die ´Schwarzbach-Pfote´, die ´Hoyer-Mark´ oder der ´Bertram-Batzen´.

Material/Technique

Silber, gegossen

Measurements

38 mm, 78.08 g

Created ...
... Who: Zur Personenseite: Anna Franziska Schwarzbach (1949-)
... When
... Where More about the place

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Münzkabinett

Object from: Münzkabinett

The Münzkabinett (Numismatic Collection) in Berlin is one of the most significant collections of coins and medals in the world. A representative ...

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