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Münzkabinett Neuzeit 18. Jh. [18214531]

Russland: Bartmarke

https://ikmk.smb.museum/mk-edit/images/n14/14610/vs_org.jpg (Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Reinhard Saczewski (CC BY-NC-SA)

Description

Vorderseite: "ATSCHE / GOD. Jahreszahl 1705 in kyrillischer Schreibweise" - Russischer Doppeladler, darunter zwei Zeilen kyrillische Schrift.
Rückseite: "DENGI / WSATY (Das) Geld (hat man) genommen (für den Bart)" - Kyrillische Schrift in zwei Zeilen, darunter Nase und Mund mit Schnurr- und Vollbart. Links daneben runder Gegenstempel mit Doppeladler.
Rand: glatt

Gegenstempel auf der Rückseite. - Bei der sogenannten Bartkopeke bzw. Bartmarke handelt es sich nicht um eine Münze, sondern um einen Beleg für eine entrichtete Steuer. Die eingenommenen Gelder dienten der Finanzierung des Nordischen Krieges (1700-1721), für den verschiedene neue Steuern ´erfunden´ worden, u. a. für das Tragen eines Voll- oder Schnurrbartes mussten nach Ständen gestaffelte Beträge bezahlt werden. Nach 1715 lag der Betrag einheitlich bei 50 Rubel. Die Gegenstempel dienten wahrscheinlich der Verlängerung. Erst durch Katharina II. wurde die Bartsteuer 1772 abgeschafft. Ende des 17. Jh. erhielten in einigen Städten diese Marken auch Bedeutung als Zahlungsmittel.
Vorbesitzer: Friedlaender, Benoni

Material/Technique

Kupfer, geprägt

Measurements

22 mm, 4.91 g, 12 h

Literature

Links / Documents

Keywords

Object from: Münzkabinett

The Münzkabinett (Numismatic Collection) in Berlin is one of the most significant collections of coins and medals in the world. A representative ...

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[Last update: 2019/10/12]

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