museum-digitaldeutschland

Close

Search museums

Close

Search collections

Ethnologisches Museum Südsee und Australien [VI 57419]

Pulou pupu

http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ImageAsset&module=collection&objectId=978635&resolution=superImageResolution#2523259 (Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Unported (CC BY-NC-SA 3.0))
Provenance/Rights: Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin / Heinz-Günther Malenz (Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Unported (CC BY-NC-SA 3.0))

Description

Hut mit Lochmuster

Kauf durch H. Thode-Arora von Lineahi Lund, Leiterin der Flechtgruppe Mumuafi, Mount Roskill, Auckland, Neuseeland, März 2004
Flechterin: Milipepe Viviani

Der Hut ist aus äußerst feinen Pandanussträngen in der Technik des Diagonalflechtens hergestellt. Das schwierige Hutanfangsstück auf der Mitte des Hutkörperdeckels besteht aus in verschiedene Richtungen laufenden Köperbindungen, die ein Sanduhrmuster bilden. In regelmäßigen Abständen sind auf dem Hutdeckel einzelne ellipsenförmige Flechtreihen in Köperbindung zu finden.

Der senkrechte Teil des Hutkörpers zeigt ein feines Lochmuster. Das oberste durchbrochene Dekorband wird von Löchern gebildet, die auf der Spitze stehende Dreiecke bilden. Dabei befinden sich die kleinsten Löcher zuoberst (1). Die übrigen Dekorbänder zeigen versetzt angeordnete Blumen- oder Sanduhrmuster: Je drei sich kreuzende Flechtstränge sind über einem großen Loch mit einem Strang umschlungen, so dass sie ein Sanduhrmotiv bilden, während der noch sichtbare Teil des Loches vier „Blütenblätter“ formt.

Etwa einen Zentimeter vom Krempenrand entfernt wurden überstehende Stränge so abgeschnitten, dass sie einen zur Hutmitte zeigenden gezackten Zierrand ergeben.

Das Hutband besteht aus einem zur Schleife gebundenen Viererzopf aus schwarzem und ecru-farbenem Pandanus; seine Stränge bilden ein Rautenmuster. Mit weißem Raffiaband ist eine Ranke künstlicher Blüten am Hutband befestigt: Aus dem mit weißer Raffia umwickelten Stängel entspringen fünf in Form geschnittene und grün gefärbte „Blätter“, vermutlich aus Neuseelandflachs, sowie sieben margeritenähnliche „Blüten“: Feine Stränge rotgefärbten oder ecru-farbenen Flachses oder Pandanus wurden mittels gelbem oder weißem Raffiaband zu Blütenformen zusammengefügt.

Der Hut ist äußerst fein gearbeitet und das Werk einer ausgezeichneten, erfahrenen Flechterin.


(1) Das ist ein beliebter Kniff beim Flechten von Lochmustern, da sich das Muster leichter gleichmäßig erhalten lässt, wenn die zuerst geflochtenen – und damit beim fertigen Hut oben positionierten – Löcher kleiner sind.
Sammler: Thode-Arora, Hilke

Material/Technique

Pandanus, Neuseelandflachs, Raffia, geflochten

Measurements

Höhe: 13,5 cm; Durchmesser: 36,5 cm

Created ...
... When
... Where
Collected ...
... Who:

Relation to places

Links / Documents

Created
Auckland
174.76333618164-36.848461151123db_images_gestaltung/generalsvg/Event-1.svg0.061
[Relationship to location]
Niue
-169.86723327637-19.054445266724db_images_gestaltung/generalsvg/Event-22.svg0.0622
Map

Object from: Ethnologisches Museum

Das aus der königlichen Kunstkammer hervorgegangene Ethnologische Museum gehört seit seiner Gründung 1873 international zu den größten und ...

Contact the institution

[Last update: 2018/07/07]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.