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Kunstgewerbemuseum [2003,KR 1166 a-c]

Schuhschnallen in originalem Etuit

http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ImageAsset&module=collection&objectId=1964766&resolution=superImageResolution#4823244 (Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin / Stephan Klonk (CC BY-NC-SA)

Description

Strassschnallen dienten zum Schließen von Damen- und Herrenschuhen. Je nach Stand und finanziellen Möglichkeiten ihres Besitzers waren sie mehr oder weniger aufwändig ausgestattet. Vor allem in England wurden Schuhschnallen aus geschliffenem Glas in großen Mengen hergestellt. Reich facettiert und mit Metallfolie hinterlegt imitierten sie den funkelnden Glanz wertvoller Diamanten. 56 baguetteförmig geschliffene Steine bilden hier einen doppelten Rahmen, mit je einer sechsblättrigen Blüte in der Mitte der Längsseiten. Der Doppeldorn ist herzförmig ausgebildet. Die beiden Schnallen werden heute noch in ihrem originalen Etuit aufbewahrt. Die heute übliche Bezeichnung "Strass" für facettierte Glassteine geht zurück auf den französischen Erfinder und Juwelier Georg Friedrich Strass (1701-1773), der um 1730 eine Glasmasse entwickelte, aus der er besonders effektvoll facettierte Glassteine gewann. ChrW

Entstehungsort stilistisch: England

Material/Technique

Silber, Glas, Stahl, Holz, Pappe, Papier

Measurements

Länge x Breite: Schnallen 5,5 x 6,5 cm; Länge x Breite: Etuit 8 x 11,8 cm

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Object from: Kunstgewerbemuseum

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