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Museum für Islamische Kunst [I. 3626]

Helm (Waffen und Rüstung)

http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ImageAsset&module=collection&objectId=1910869&resolution=superImageResolution#4800831 (Museum für Islamische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum für Islamische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin / Johannes Kramer (CC BY-NC-SA)

Description

Getriebener Helm aus Eisen mit vergoldetem und durchbrochenem Dekor; genietet. Den unteren Rand des mützenförmigen Helms nimmt ein breites vergoldetes Stirnband ein, das mit dem sogenannten Thronvers aus der Koransure 2 verziert ist. Ihm wird eine besondere Schutzfunktion zugesprochen. Das breite Mittelfeld darüber ist in vierundzwanzig untergliederte und reich verzierte Segmente geteilt. Der Dekor ist in arkadenartige, versetzte Bögen gegliedert, die mit vergoldeten Ranken, Zypressen und Blüten verziert sind. Diese werden teilweise von geometrischen Mustern eingefasst. Drei Federhülsen sind mit ebenfalls reich verzierten Laschen in Palmettform angenietet. Die Helmspitze fehlt; nur der kegelförmige, hohe Aufsteckschuh ist erhalten geblieben, der mit einem goldenen Rautenmuster verziert ist. Vom beweglichen Nasenschutz ist nur noch die angenietete Führungslasche vorhanden; auch die Brünne (Hals- und Nackenschutz) fehlt.
Diese Art von Helmen wird auf Grund ihrer Form Kulah Khud genannt, persisch für „Mützenhelm“.
Die Koranverse, häufig zusammen mit Anrufungen Gottes, sollten den frommen Krieger schützen und ihm Stärke verleihen.
Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder wie hier Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.

Herkunft (Allgemein): Iran

Material/Technique

Eisen, Gold, getrieben, genietet, vergoldet

Measurements

Höhe: 19,5 cm; Durchmesser: 20 cm; Gewicht: 1118 g

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Object from: Museum für Islamische Kunst

Das Museum für Islamische Kunst stellt seine vielfältigen Werke islamischer Kunst im Pergamonmuseum auf der Museumsinsel Berlin aus. Es gehört zu ...

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