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Museum für Asiatische Kunst Ostasien [1984-7]

Goldlackdose "Waldsee"

http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ImageAsset&module=collection&objectId=978559&resolution=superImageResolution#1186849 (Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin / Fotograf unbekannt (CC BY-NC-SA)

Description

Auf den senkrechten Wänden der runden Deckeldose sind auf glänzendem Schwarzlackgrund umlaufend stilisierte Baumkronen in verschiedenen Tönungen von Gold- und Silberpulver eingestreut (togidashi-makie). Auf dem gewölbten Deckel ist die Darstellung der ruhig bewegten Oberfläche des Waldsees in Schwarzlack und Gold- und Silber-Togidashi ausgeführt. Daraus ausgespart wird die Form eines nach außen fliegenden Hirschkäfers erkennbar, dessen dunkle Gestalt aus spiegelndem Schwarlack mit geschnittener Goldfolie (okibirame) und Perlmuttstreifchen besetzt und mit feinstem Gold bestreut ist. Der Schatten des Käfers besteht aus feinteiligstem Linienwerk, das in den Goldlack eingekratzt wurde (harigaki). Die Innenseiten von Dose und Deckel sind mit feinstreifig abgetöntem Gold- und Silber-makie verziert. Die technisch und künstlerisch meisterhaft ausgeführte Deckeldose wurde als eine Auftragsarbeit für das Berliner Museum von Taguchi Yoshikuni gefertigt. Die Kombination von Streulack, Gravierung und Perlmutt-Einlagen wie hier bei der "Waldsee"-Dose und die lyrische Grundstimmung des Motivs sind charakteristisch für Taguchis Werk, das immer auch seine Nähe zur Natur widerspiegelt. Darüber hinaus belegt sie beispielhaft das hohe künstlerische Niveau der modernen japanischen Lackkunst.

Taguchi Yoshikuni

Material/Technique

Deckeldose, Hinoki-Holz, Gold-, Silber- und Grünlack-makie, Perlmutt und geschnittene Goldfolie auf Schwarzlack, signiert: Yoshikuni, bezeichnet (auf dem Aufbewahrungskasten): Mori no mizu-umi

Measurements

Höhe x Durchmesser: 8,8 x 25,5 cm

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Object from: Museum für Asiatische Kunst

Die Geschichte des Museums für Asiatische Kunst reicht bis in die Brandenburgische Kunstkammer zurück, in deren Inventar bereits einige der ...

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