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Museum für Asiatische Kunst Ostasien [6265-19.233]

Weißer Hahn auf einer Trommel

http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ImageAsset&module=collection&objectId=1142952&resolution=superImageResolution#1854905 (Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin / Fotograf unbekannt (CC BY-NC-SA)

Description

Surimono ("Drucksache") erschienen ab Mitte des 18. Jahrhunderts in kleinen Auflagen als kostbare, kleinformatige Geschenkblätter. Dieses privat gedruckte Surimono verbirgt als Bildkalender (egoyomi) die Jahresbezeichnung für 1825 in Form des Hahnes als Tierkreiszeichen und die Monatsangaben auf der Trommel. Darüber hinaus dient der Hahn auf der efeuumrankten Trommel als Symbol für den Frieden, in Anspielung an eine chinesische Legende. Demnach versank in der friedvollen Regierungszeit des mythischen Kaisers Yao (3. Jahrtausend v. Chr.) die Kriegstrommel in Vergessenheit. Pflanzen umrankten sie und Hühner nisteten darin. Das Gedicht von Suidô Gyôkei besagt, daß aus tausend Dörfern die miteinander wetteifernden Hahnenschreie erklingen. Totoya Hokkei, der ursprünglich Fischhändler gewesen war, studierte bei dem Kanô-Maler Yôsen-in (1753-1808) und später bei Katsushika Hokusai (1760-1849). Er gilt als einer der besten Surimono-Meister des frühen 19. Jahrhunderts. Neben privaten Druckaufträgen illustrierte er auch Anthologien der damals äußerst populären Scherzgedichte (kyôka) und schuf kommerzielle Holzschnitte. Ein zweiter Druck im Besitz des Völkerkunde-Museums in Leiden zeigt im Gefieder des Hahnes andere Konturen. Da dieser Druck zu den Erstausgaben gehört, ist das Berliner Blatt möglicherweise ein späterer Druck.

Stiftung Meyer-Grosse, 1919

Material/Technique

Surimono mit stark beriebenem Gold- und Silberdruck (kinginzuri) und Blinddruck (karazuri), signiert: Aoigaoka Hokkei

Measurements

Blattmaß: 21,1 x 18,2 cm

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Object from: Museum für Asiatische Kunst

Die Geschichte des Museums für Asiatische Kunst reicht bis in die Brandenburgische Kunstkammer zurück, in deren Inventar bereits einige der ...

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