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Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Museum Schloss Neuenburg Glas [MSN-V 10065 B]

Henkelbecher mit Schneemalerei

Henkelbecher mit Schneemalerei (Kulturstiftung Sachsen-Anhalt CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt / PUNCTUM/Bertram Kober (CC BY-NC-SA)

Description

Der Henkelbecher wurde aus grünem Glas in Form geblasen. Er hat einen glatten, scheibenförmigen Fuß mit abgerundetem Rand und nach innen einen kleinen Einstich. An der glatten, nach unten stark verjüngenden Wandung ist ein Ohrenhenkel befestigt. Die Wandung des Bechers ist mit weißer, pastos wirkender Emailmalerei - der sogenannten '"Schneemalerei" - verziert: eine weiß gekleidete Frau mit braunem Haar hält einen kleinen Blumenstrauß in die Höhe. Sie ist von einer weißen Landschaft mit stilisiertem Buschwerk umgeben. Die "Schneemalerei", auch pâte-sur-pâte-Glasmalerei genannt, wurde erstmals 1873 auf der Weltausstellung in Wien vorgestellt.

Material/Technique

Grünes Glas, formgeblasen, weiße Emailmalerei (sogenannte Schneemalerei)

Measurements

10,3 cm hoch, 5 cm Durchmesser (Boden), 6,2 cm Durchmesser (Mündung)

Created ...
... When
... Where [Probably]

Keywords

Ongoing exhibitions

  • DescriptionSchenkungen sind die Erwerbsmethode schlechthin, wenn es für ein Museum darum geht, die eigenen Sammlungen zu ergänzen und zu erweitern. Dabei ist eine Schenkung aus privatem Eigentum meist ein ganz besonderer emotionaler Vorgang, denn der Schenkende trennt sich ohne finanzielle Gegenleistung von zum Teil sehr persönlichen und geschätzten Erinnerungs- oder Wertgegenständen. Die Motivation für eine Schenkung ist vielschichtig: der Schenker misst dem Objekt einen besonderen Wert bei, er hat eine besondere Beziehung zu dem Museum, die private Sammlung soll verkleinert werden… All diese Gründe eint jedoch der Wunsch, dass der Schenkungsgegenstand vor der Vernichtung bewahrt und für spätere Generationen erhalten sowie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Wichtige Schenkungen bildeten bereits 1935 den Grundstock der ersten Sammlung im Museum Schloss Neuenburg. In 84 Jahren Museumsgeschichte ist der Bestand inzwischen auf mehr als 50.000 Objekte angewachsen, von denen rund 75 Prozent Schenkungen sind. Dahinter stehen die Schenker: Wissenschaftler, Unternehmer, Landwirte, Lehrer und Handwerker. Ihre immense Schenkungsbereitschaft zeigt das große bürgerschaftliche Engagement, durch welches die Sammlung eine so üppige Vielfalt erlangen konnte. Die Ausstellung „beschenkt. geschätzt. bewahrt.“ zeigt ausgewählt aus einer Vielzahl von Objekten kostbare, einzigartige und skurrile Schenkungen aus über 80 Jahren Museumsgeschichte. Neben dem ersten Teil der Präsentation hier im Gewölbekeller, erwarten Sie weitere und besonders fragile Musealien im Kabinett-Ausstellungsraum des Weinmuseums. Anschließend laden wir Sie dazu ein, auf Spurensuche zu gehen und in der Neuenburg selbst die Schenkungen zu entdecken, die unsere Dauerausstellungen seit vielen Jahren bereichern.
    From
    Until

Object from: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt - Museum Schloss Neuenburg

Im Jahre 1935 wurde unter Leitung des Freyburgers und ehemaligen Marineoffiziers Otto Krauschwitz in einigen Räumen des Schlosses Neuenburg ein ...

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