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GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig Asiatische Kunst. Impulse für Europa [1916.48]

Schale

Schale (Grassi Museum für Angewandte Kunst CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Grassi Museum für Angewandte Kunst / Christoph Sandig (CC BY-NC-SA)

Description

Die Schale mit der opaken, nach der bläulich-weißen Farbe von Gänseeiern benannten Glasur (luanbai) und der markant zum Fuß abgesetzten Wandung zieren im Spiegel und auf den Innenseiten reliefierte Lotosranken-Bänder. Da manche Schalen dieses Typs die in das Relief eingearbeiteten Zeichen „shufu“ (Geheimer Rat) tragen, vermutete man eine Bestimmung für den Hof. Im 14. Jahrhundert wurde dieser Typ jedoch auch ins asiatische Ausland exportiert. Die opake Glasur ist eine Weiterentwicklung der transparenten bläulichen Glasur (qingbai) aus Jingdezhen, das sich unter den Yuan zum Zentrum kaiserlicher Porzellanherstellung etablierte. Die zunächst unbemalten Porzellane wurden für die jadeartig-steinige Qualität ihrer Oberfläche gerühmt. Sie entsprechen der im Westen gängigen Definition von verglastem, dünnwandigem Porzellan. (Text: Anne-Katrin Ehrt)

Ankauf 1916.

Material/Technique

Shufu-Ware. Porzellan, reliefiert, mit eiweißer Glasur

Measurements

Höhe 5,1 cm, Durchmesser 11,3 cm

Created ...
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... Where
Created ...
... Where

Literature

Keywords

Created
People's Republic of China
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Created
Jingdezhen
117.1784439086929.268783569336db_images_gestaltung/generalsvg/Event-1.svg0.061
Map

Object from: GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig

Kaum fünf Gehminuten vom zentralen Augustusplatz entfernt, liegt das weitläufig angelegte, zwischen 1925 und 1929 erbaute Grassimuseum. Das ...

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