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Archäologisches Museum der WWU Münster Sammlung der altägyptischen Artefakte [192]

Ägyptisches Uschebti für Pa-chi-er-hat

Äyptisches Uschebti für Mut Pa-chi-er-hat (Archäologisches Museum der WWU Münster CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Archäologisches Museum der WWU Münster (CC BY-NC-SA)
"Äyptisches Uschebti für Mut Pa-chi-er-hat

Provenance/Rights: 
Archäologisches Museum der WWU Münster (CC BY-NC-SA)

"Äyptisches Uschebti für Mut Pa-chi-er-hat

Provenance/Rights: 
Archäologisches Museum der WWU Münster (CC BY-NC-SA)

"Äyptisches Uschebti für Mut Pa-chi-er-hat

Provenance/Rights: 
Archäologisches Museum der WWU Münster (CC BY-NC-SA)

"Äyptisches Uschebti für Mut Pa-chi-er-hat

Provenance/Rights: 
Archäologisches Museum der WWU Münster (CC BY-NC-SA)

Description

Dieses ägyptische Uschebti stammt aus der Sammlung O. Rubensohn. Es wurde in Luxor erworben.
Das gut erhaltene Stück, dessen Aussehen die Gestalt einer Mumie hat, besteht aus Holz und ist teilweise bemalt.
Auf der Vorderseite des Unterkörpers befindet sich eine schwarz aufgemalte Hieroglyphen-Inschrift: "Der Osiris-, der Wab-Priester der Mut" und dann der Name des Verstorbenen: "Pa-chi-er-hat".
Bei einem Uschebti, zu deutsch "Antworter", handelt es sich um eine Statuette, die meist aus Fritte, seltener auch aus Bronze, Stein oder (wie in diesem Fall) aus bemaltem Holz gefertigt ist.
Es verkörpert ein Abbild des Verstorbenen und wird dem Grab beigeben, damit es als Ersatz für diesen gilt.
Dies ist für die Jenseitsvorstellung eines Ägypters von entscheidender Wichtigkeit: Durch die Mumifizierung wird versucht, den Körper künstlich zu konservieren und somit möglichst komplett zu erhalten - ein Weiterleben im Jenseits ist nur unter der Voraussetzung eines voll funktionstüchtigen Körpers möglich.
Den Uschebtis wird die praktische Aufgabe von "Dienern im Jenseits" zugewiesen, denn sie sollen, stellvertretend für ihren verstorbenen Besitzer, alle Arbeiten verrichten, die im Totenreich für ihn anfallen. Deshalb tragen viele der Figuren auch aufgemalte oder herausmodellierte Abbildungen von Arbeitsgeräten. Im Idealfall werden einem Grab so viele Uschebtis beigegeben, dass für jeden Tag des Jahres (dessen Dauer in Ägypten bereits seit ca. 2270 v. Chr. 365 Tage betrug) eine Figur vorhanden ist.

Material/Technique

Holz / teilweise Bemalung / Tusche-Beschriftung

Measurements

H: 21 cm; B: 5,5 cm

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Archäologisches Museum der WWU Münster

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Das Archäologische Museum der Universität Münster - bestehend seit 1884 - bietet mit seiner umfangreichen Sammlung für alle Interessierten ...

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