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Polizeihistorische Sammlung Dresden

About the museum

Der spätere Polizeipräsident Paul Koettig gründete im Jahr 1894 in Dresden das Kriminalmuseum zur „Belehrung“ der Beamten. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich zum „größten derartigen Institut der Welt … [mit dem sich weder] das Berliner, noch das Wiener, Londoner, Pariser oder New-Yorker Polizeimuseum … an Reichhaltigkeit messen“ konnte (Kötzschke und Thiele, 1928).

Das Museum diente neben der Sammlung von kriminalistischen Ausstellungsstücken vorwiegend der Ausbildung von Kriminalbeamten. Die Einrichtung wurde 1910 durch die fotografische Sammlung erweitert. Aufgrund des gestiegenen Raumbedarfs und des immer größeren Sammlungsumfangs musste das Museum im Frühjahr 1914 in drei Teile gliedert werden. Es entstanden das eigentliche Kriminalmuseum, die Lehrmittelsammlung und die geschichtliche Sammlung.

Im Zuge der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 wurde der Bestand des Museums wahrscheinlich nahezu vollständig vernichtet, nicht zerstörte Sammlungsobjekte gingen in den Nachkriegsjahren mutmaßlich verloren.
In der Zeit nach 1945 fanden die Relikte des Dresdner Kriminalmuseums keine Beachtung mehr, sollte doch fortan ein neues, nicht auf Traditionen und alten Werten beruhendes Polizeiverständnis geprägt werden.

Mit einem Erlass des Sächsischen Ministeriums des Innern im Jahr 1993 wurde die polizeihistorische Sammlung Sachsen eingerichtet. Diese fasste letztendlich die noch vorhandenen musealen Gegenstände in einem Fundus zusammen und erweiterte diesen Grundstock in den Folgejahren. Seit 2007 wird die Sammlung an ihrem ursprünglichen Sitz in der Polizeidirektion Dresden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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