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Stadtmuseum Gardelegen

About the museum

1928 stellte der Verein für Heimatkunde im Kreis Gardelegen erstmals seine bis dahin zusammengetragenen Exponate zur Schau, welche aus überkommenen Altertümer-Sammlungen von Privatpersonen, aber auch aus aufgelösten Dorfschulen stammten. 1933 wurde auf der Grundlage dieser weiter vervollkommneten Bestände ein Kreisheimatmuseum eröffnet. Die bis dato zielstrebig begonnenen Sammlungen zur regionalen Heimatkunde wurden 1945 räumlich eingeschränkt und teilweise inhaltlich beseitigt. Der Verein wurde nach 1945 nicht wieder zugelassen. In den 1950er Jahren vorgenommene "ideologische Säuberungen" hatten umfangreiche Sammlungsverluste zur Folge, wobei auch ideologisch "unbedenkliche" wertvolle Objkete verschwanden wie eine seinerzeit weit bekannte Sammlung gusseiserner Ofenplatten des 17. bis 19. Jahrhunderts oder Trachtenstücke und Materialien zum örtlichen Handwerk und Innungswesen.
In den 1960er Jahren wurden dem Museum neue Räumlichkeiten zugewiesen, es folgte die inhaltliche Fokussierung auf ein Thema und eine neue Zuordnung der Einrichtung an die Stadtverwaltung Gardelegen: Bis 1989 war das Stadtmuseum thematisch konzentriert auf die Verwaltung einer ständigen (propagandistischen) Ausstellung zur Mahn- und Gedenkstätte ,,Isenschnibber Feldscheune" nahe Gardelegen.
Das Stadtmuseum war in den 1970er Jahren durch propagandistische Tafel-Wanderausstellungen zu aktuell-politischen Themen oder zu herausragenden kommunistischen Persönlichkeiten DDR-weit bekannt.
1989 begann die Stadtverwaltung Gardelegen in neuen Räumlichkeiten - der historischen Löwenapotheke am Rathausplatz - mit dem Aufbau eines Stadtmuseums, das sich der gesamten lokalen Geschichte und überregional interessanten Aspekten der Stadtgeschichte zuwenden sollte. Dazu konnten zunächst nur übrig gebliebene Restbestände der ehemaligen Museumssammlungen sowie schnell erwerbbare ausstellungsfähige Stücke nutzbar gemacht werden, welche in den Folgejahren durch systematische Sammeltätigkeit ergänzt wurden und werden, um das Gardelegener Museum wieder zu einer kompetenten Ausstellungsstätte zur Stadtgeschichte zu entwickeln.
Die Dauerausstellung umfaßt folgende Themen: 700 Jahre Brauereigeschichte in Gardelegen / Der Coupletsänger Otto Reutter/ Die Knopfherstellung in Gardelegen / Die Ackerbürgerstadt Gardelegen. Das Museum ist derzeit leider geschlossen. Anfragen werden dennoch beantwortet unter:
Hansestadt Gardelegen PF 11 41, 39631 Gardelegen, Tel.: 0 39 07/ 71 60, e-mail info@gardelegen.info

Collections

BrauereigeschichteShow objects [5]
StadtgeschichteShow objects [5]
Otto ReutterShow objects [5]
KnopffabrikationShow objects [5]

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