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Museum Schloss Rochsburg

About the museum

Nach 1170 gegründet, wird die Rochsburg in einer Urkunde von 1195 erstmals mit ihrem Besitzer Gunteros de Rochsburg erwähnt. Bergfried, Palas und Teile der Ringmauer blieben aus dieser Zeit erhalten. Es folgt eine wechselvolle Besitz- und Baugeschichte. Die Burggrafen von Altenburg und von Leisnig residieren in Rochsburg: Im 15. Jahrhundert verändert Arnold von Westfalen unter dem Bauherrn Hugold von Schleinitz das Erscheinungsbild der Rochsburg wesentlich. Nach den Herren von Ende übernehmen die Herren von Schönburg 1548 den Besitz. Unter ihrer Herrschaft vollzieht sich endgültig der Wandel von der mittelalterlichen Wehranlage zum Renaissanceschloss. Nach 1632 lässt Christian von Schönburg im Vorfeld der Rochsburg einen Renaissancegarten mit Lusthaus anlegen, und am Schlossberg entsteht nach 1800 ein englischer Landschaftspark, dessen Anlagen kaum erhalten sind. 1911 öffnet das Museum und die Schlosskapelle St. Anna wird gezeigt.
In sieben Räumen sind historische Möbel von der Renaissance bis zum Historismus und Porträts der Grafen von Schönburg sowie in der Kleinen Galerie thematisch wechselnde Ausstellungen zu sehen. Reichhaltig ist das Angebot an Sonderführungen. In der Dachetage des Nord- und Ostflügels wird mittels ausgewählter Beispiele die Geschichte der europäischen Mode vom 11. bis zum 20. Jahrhundert gezeigt.
Eine Ausstellung im großen Keller unter der Neuen Kemenate gibt Einblicke in die Jahrtausende alte Verwendung von Naturbaustoffen und deren fortwährende Aktualität.

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