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Strafvollzugsmuseum

About the museum

Seit 1736 existierte in Ludwigsburg ein Zucht- und Arbeitshaus. Mit der Auflösung der Justizvollzugsanstalt gründete sich 1986 ein Förderverein, der es sich zur Aufgabe machte, die seit 1925 systematisch aufgebaute und seit dem Zweiten Weltkrieg vernachlässigte Lehrmittelsammlung für die Ausbildung von Aufsichtspersonal in Württemberg der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Sammlung setzt sich aus mehr als vierhundert Objekten zur Geschichte des Strafvollzugs zusammen, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in der sog. Raritätenkammer aufbewahrt wurden. Das Erdgeschoss ist der Darstellung des Strafvollzugs im Mittelalter und in der frühen Neuzeit unter anderem mit Schandgeige und Daumenschrauben gewidmet. Weitere Themen sind der Vollzug der Todesstrafe (Badische Guillotine des 19. Jahrhunderts, Berliner Guillotine des 20. Jahrhunderts im nachgebauten Hinrichtungsraum), die Anfänge der Freiheitsstrafe (Galeere, Zwangsarbeit), Zucht und Ordnung (Prügelbock, Fesseln), Arbeit und Freizeit (Tütenkleben, Essgeschirre, Bastelarbeiten), Unterbringung der Gefangenen (Nachbau einer Einzelzelle mit Original-Einrichtung aus der Zeit um 1930). Im ersten Obergeschoss steht die Darstellung des heutigen Strafvollzugs im Mittelpunkt.

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